Die Zusammenarbeit von Rockwell Automation und Comau ermöglicht den gemeinsamen Kunden unter anderem, auf das Angebot einer einheitlichen Robotersteuerung zurückzugreifen.
(Quelle: Comau)
Die Zusammenarbeit von Rockwell und Comau soll Industriekunden einfachere, intelligentere und produktivere Möglichkeiten eröffnen, Roboteranwendungen zu entwickeln, einzusetzen und zu verwalten.
Mit einheitlichen Lösungen für die Robotersteuerung können Firmen die Effizienz in der Fertigung steigern.
Ingenieure können jetzt ihre komplette Maschine in nur einer Umgebung programmieren, wobei Comau-Roboterarme direkt durch die Logix-basierten Controller von Rockwell Automation gesteuert werden.
Rockwell Automation, Spezialist für industrielle Automation und digitale Transformation, und Comau, Anbieter von Industrieautomatisierung und -robotern, haben heute angekündigt, fortan gemeinsam Firmen überall auf der Welt wesentliche Instrumente bereitzustellen, um ihre Fertigungseffizienzen durch einheitliche Lösungen für die Robotersteuerung zu maximieren.
„Industrieunternehmen suchen nach effizienten Möglichkeiten, Robotik zur Prozessoptimierung und -agilität in ihre Betriebsabläufe zu integrieren“, sagt Rockwell Automation Chairman und CEO Blake Moret. „Rockwell Automations Zusammenarbeit mit Comau wird die Programmierung und das Lifecycle-Management vereinfachen und so die Wertschöpfung für unsere Kunden beschleunigen.“
Mit einheitlicher Robotersteuerung Zeit sparen
Laut Moret geht diese Erweiterung von Roboteranwendungen auf Rockwells umfassendere Strategie zurück, Industrieunternehmen dabei zu helfen, mit einer einheitlichen Robotersteuerung Zeit zu sparen und die Leistungsfähigkeit zu verbessern und ihnen einen langfristigen Wert für ihr Geschäft zu verschaffen. Diese gemeinschaftliche Entwicklung und das dazugehörige Verkaufsmodell ermöglicht den gemeinsamen Kunden beider Unternehmen, auf das Angebot der einheitlichen Robotersteuerung zurückzugreifen.
„Comaus Kompetenz bei Robotik und Industrieautomatisierung sowie seine Reputation in Bezug auf hohe Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Qualität in Verbindung mit Rockwell Automations globalen Möglichkeiten und Erfahrungen im Bereich automatisierte Materialhandhabung, Nahrungsmittel und Getränke, Haushalts- und Pflegeprodukte sowie Biowissenschaften bringt den Kunden den Mehrwert einer integrierten Roboterlösung“, meint Comau-CEO Paolo Carmassi. „Comau ist sehr daran interessiert, mit einem so wichtigen Partner zusammenzuarbeiten, der eine weltweit führende Marktpräsenz in allen Branchen hat.“
Maschinen in nur einer Umgebung programmieren
Ingenieure können jetzt ihre komplette Maschine in nur einer Umgebung programmieren, wobei Comau-Roboterarme direkt durch die Logix-basierten Controller von Rockwell Automation gesteuert werden. Rockwell Automations Studio 5000-Entwicklungssoftware für Automatisierungssysteme erspart den zeitaufwändigen und häufig schwierigen Versuch, herkömmliche separate Maschinensteuerungs- und Robotersysteme für die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Software-Tools zu koordinieren.
Durch die Nutzung digitaler Engineering-Tools wie Rockwells Emulate 3D Digital Twin-Software, die digitale Modelle von Fertigungslinien erstellt, automatisch Maschinensteuerungscodes generiert und über integrierte Einsatzmöglichkeiten für Comau-Roboter verfügt, werden Entwicklungs- und Einsatzfunktionen für Maschinenbauer, Systemintegratoren und andere bereitgestellt.
Die kombinierten Lösungen von Rockwell und Comau bieten zudem Vorteile, die über eine weiterentwickelte Integration hinausgehen. So können Endbenutzer beispielsweise Analyse- und Digital Twin-Tools nutzen, um einen tieferen Einblick in die Maschinenleistung und eine potenzielle Produktionsoptimierung zu gewinnen. Außerdem können sie Schutz- und Sicherheitslösungen nutzen, um Geschäftsrisiken zu verringern.
Benutzer, die Rockwells FactoryTalkSoftware-Paket in der Fertigungsumgebung einsetzen, profitieren davon, sowohl Anlagen- als auch Robotersteuerungssysteme auf einer einzelnen Bedieneroberfläche zu sehen. Betriebs- und Außendiensttechniker müssen sich nur mit einer Architektur vertraut machen, um beide Systeme überwachen zu können. Zudem können sie Rockwells Augmented Reality (AR)-Tools zur Verbesserung von Nutzungsdauer und Wartungszyklus nutzen.
Stand: 16.12.2025
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Automazioni Industriali Capitanio, ein anerkannter Systemintegrator im Bereich der Entwicklung, Fertigung und Inbetriebnahme von Automatisierungssystemen für die Metallindustrie, gehört zu den ersten Anwendern der kombinierten Lösung. Laut Marco Capitanio, Geschäftsführer von AIC, kann das Unternehmen durch die Zusammenarbeit von Rockwell und Comau seinen Kunden eine nahtlose Roboterlösung anbieten – ein entscheidender Vorteil für einen Maschinenbauer.
„Wir schätzen die einfache und flexible Programmierumgebung, den vollständigen Zugriff auf Roboterüberwachungs- und -diagnoseparameter sowie die Möglichkeit, vorhandene Automatisierungselemente und standardmäßige Steuerungsvorrichtungen zu nutzen“, meint Capitanio.
Für die Robotik-Integration wichtige Rockwell-Produkte und -Technologien sind unter anderem:
Allen-Bradley ControlLogix-Steuerungssysteme
Kinetix5700-Servoantriebsplattform
Studio 5000-Automatisierungssystem-Entwicklungs-Software
FactoryTalk InnovationSuite, mit PTC Digitaltransformations-Software-Paket
Emulate3D Digital Twin-Software
PTC Vuforia AR-Tools zur Remote-Zusammenarbeit und Informationserfassung
Comaus Robotersortiment erfüllt die Anforderungen einer Vielzahl von Branchen – von Automobilbau bis Logistik, von Nahrungsmittel und Getränke bis zu Verpackung, um einige zu nennen. Es umfasst mehr als 40 verschiedene Industrie-Roboterarme mit einer Tragfähigkeit von 3 kg bis 650 kg.
Bild: Die Rebel-S Familie von Comau: Ein modulares Konzept für Highspeed Pick & Place-Applikationen in der Industrie. Bildquelle: Comau