Wenn vom 9. bis 10. Juni 2026 erstmals die Make to Order Days (MTO Days) in Stuttgart stattfinden, markiert dies mehr als den Start einer weiteren Industriemesse. Das neue Format zeigt, wie sich industrielle Wertschöpfungsketten entwickeln: hin zu höherer Spezialisierung, mehr Austauschbedarf und einer stärkeren Verzahnung zwischen Einkauf, Technik und qualifizierten Auftragsfertigern. Die Premiere fällt in eine Zeit großer Veränderungen. Unternehmen stehen vor komplexeren Lieferketten, steigenden Anforderungen und rasant fortschreitenden Technologien. Gleichzeitig wächst die Bedeutung präzise gefertigter Komponenten, die in Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Robotik und sicherheitskritischen Branchen zentrale Leistungsfaktoren darstellen. Genau hier setzen die MTO Days an – als fokussiertes B2B Event, das Effizienz, Fachlichkeit und persönliche Kontakte in den Mittelpunkt stellt.
Die Messe adressiert eine Branche im Umbruch. Während viele Industrien mit spezialisierten Fertigern zusammenarbeiten, bleibt der Austausch oft anonym. Lange Kommunikationswege und unklare Kapazitäten erschweren die Zusammenarbeit. Die MTO Days schaffen Raum für direkten Dialog, technische Tiefe und konkrete Projektgespräche. Persönlicher Austausch ersetzt digitale Distanz: Ein kurzes Gespräch bringt häufig mehr Klarheit als tagelanger Schriftverkehr.
Im Zentrum der Messe stehen Präzisionsteile und Baugruppen – vom CNC Drehen über 3 bis 5 Achs Fräsen bis hin zu Oberflächen- und Wärmebehandlung, Messtechnik oder Montage. Das Angebot richtet sich an Einkäufer, Projektleiter, Ingenieure und Supply Chain Teams, die neue Lieferanten evaluieren oder technische Fragen klären möchten. Das Messekonzept ist bewusst kompakt gehalten. Statt über mehrere Hallen verteilt zu sein, konzentrieren sich die MTO Days auf eine klar strukturierte Ausstellungsfläche. Ein detailliertes Ausstellerverzeichnis mit Prozessen, Materialien, Zertifizierungen und Losgrößen unterstützt die Vorbereitung.
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