3D-Druck-Plattform und Software Additive Fertigung skaliert in die industrielle Serienproduktion

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 3 min Lesedauer

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3D Systems stellt mit der neuen SLA 825 Dual sowie der Software AddiTrak eine neue Generation industrieller 3D-Drucklösungen vor. Ziel ist es, additive Fertigung in die Serienproduktion zu skalieren – mit höherem Durchsatz, mehr Prozesskontrolle und integrierter Factory-Software für vernetzte Produktionsumgebungen.

Auf der Rapid + TCT 2026 stellt das 3D Systems den SLA 825 Dual vor – ein neues Stereolithografie-System, das die Produktionsleistung steigert und gleichzeitig die für industrielle Fertigung notwendige Präzision und Konsistenz gewährleistet. (Bild:  3D Systems)
Auf der Rapid + TCT 2026 stellt das 3D Systems den SLA 825 Dual vor – ein neues Stereolithografie-System, das die Produktionsleistung steigert und gleichzeitig die für industrielle Fertigung notwendige Präzision und Konsistenz gewährleistet.
(Bild: 3D Systems)

3D Systems will die industrielle additive Fertigung mit einer neuen Hochdurchsatz-Plattform und Next-Generation-Factory-Software beschleunigen. Unter anderem von den Möglichkeiten in der Serienproduktion können sich Besucher der Rapid+ TCT 2026 in Boston ein Bild machen.

Die neuen Hardware-, Software- und Anwendungslösungen sollen Kunden dabei unterstützen, additive Fertigung in die Serienproduktion zu skalieren, die hohen Durchsatz, Zuverlässigkeit, Wiederholbarkeit und Prozesskontrolle erfordern.

Auf der Rapid + TCT 2026 (Stand #1801) stellt das Unternehmen den SLA 825 Dual erstmals in den USA vor – ein neues Stereolithografie-System, das die Produktionsleistung deutlich steigert und gleichzeitig die für industrielle Fertigung notwendige Präzision und Konsistenz gewährleistet. Zudem wird AddiTrak gezeigt, eine speziell entwickelte Softwareplattform zur Steuerung vernetzter Produktionsumgebungen.

Diese Neuheiten stehen für die Strategie von 3D Systems, fertigungstaugliche Lösungen bereitzustellen, die Hardware, Software, Materialien und Anwendungskompetenz integrieren. Das Ziel ist, den Übergang von Prototyping zur Serienproduktion zu ermöglichen.

3D Systems auf der Rapid + TCT 2026

Einführung des SLA 825 Dual, eines neuen Dual-Laser-Produktionssystems, das weltweit verfügbar ist. Es bietet über 20 % größeres Bauvolumen und bis zu 30 % schnellere Druckgeschwindigkeiten im Vergleich zu Wettbewerbsanlagen und ermöglicht damit einen höheren Durchsatz für präzise Produktionsanwendungen.

Markteinführung von AddiTrak, einer fortschrittlichen integrierten Softwareplattform für additive Fertigung von 3D Systems. Sie bietet sichere, lokale Echtzeit-Überwachung von Maschinenflotten, Prozesskontrolle, Datenerfassung sowie anpassbare Analysen.

Umfassendes Technologieportfolio und Anwendungskompetenz von 3D Systems fördern den Einsatz additiver Fertigung in der Serienproduktion – insbesondere in Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, Automobilindustrie, Gesundheitswesen und industriellen Märkten.

Additive Fertigung für die Serienproduktion: Geschwindigkeit, Produktivität und Konsistenz

Der SLA 825 Dual bietet nach Angabe des Herstellers ein um 22 % größeres Bauvolumen und bis zu 25 % schnellere Baugeschwindigkeiten als sein Vorgänger. So ließen sich mehr Baujobs pro Schicht durchführen und mehr Teile pro Plattform fertigen.

Das System ist für intensive Nutzung ausgelegt und eignet sich für anspruchsvolle Anwendungen wie Motorsport, präzises Full-Scale-Prototyping und Feingussmodelle, bei denen Ausbeute, Maßhaltigkeit und Wiederholbarkeit entscheidend sind. Durch die Kombination von höherem Durchsatz und bewährter SLA-Präzision ermöglicht der SLA 825 Dual den Übergang zur Serienfertigung.

Transparenz und Effizienz mit AddiTrak

Mit wachsender Skalierung der additiven Fertigung werden Transparenz und Prozesskontrolle auf Flottenebene entscheidend für Produktivität und Qualität. AddiTrak ist eine sichere, lokal betriebene Softwareplattform für die gesamte Druckerflotte von 3D Systems. Sie bietet:

  1. zentrale Überwachung;
  2. Analyse und Optimierung;
  3. einheitliches Dashboard für den gesamten Produktionsbetrieb.

Die Plattform unterstützt Industry-4.0-Standards wie MTConnect und OPC UA. AddiTrak ist zudem vollständig in das 3D-Systems-Ökosystem integriert und arbeitet mit 3D Sprint zusammen – für einen durchgängigen Workflow von der Vorbereitung über die Produktion bis zur Analyse. Ein besonderes Leistungsmerkmal ist die vollständige lokale Datenhaltung, wodurch sensible Design- und Prozessdaten jederzeit unter Kontrolle des Kunden bleiben.

Praxisbeispiele aus der Produktion

3D Systems zeigt außerdem reale Anwendungsfälle aus der Industrie. Ein Beispiel ist Eureka Pumps AS (Norwegen), das gemeinsam mit 3D Systems große Metallersatzteile bei Bedarf mittels Direct Metal Printing (DMP) produziert.

Dieses Modell hilft bei:

  1. Vermeidung von Teileobsoleszenz;
  2. Reduzierung langer Lieferzeiten;
  3. Minimierung von Lagerbeständen.

Damit wird die Resilienz und Flexibilität von Lieferketten verbessert.

„Die Industrialisierung der additiven Fertigung beschleunigt sich weiter, da immer mehr Unternehmen deren Vorteile erkennen – sowohl in der Leistungssteigerung durch Designinnovation als auch in der operativen Flexibilität durch digitale Produktion“, sagt Patrick Dunne, SVP und Technical Fellow bei 3D Systems.

Dr. Jeff Graves, President und CEO von 3D Systems, gibt zu bedenken: „In den letzten Jahren haben wir gezielt in unser Portfolio investiert und uns auf Anwendungen konzentriert, bei denen additive Fertigung den größten Mehrwert bietet. Auf der RAPID + TCT 2026 zeigen wir, wie diese Investitionen zu produktionsorientierten Lösungen führen – von Hochdurchsatz-Stereolithografie bis hin zu vernetzten Softwareplattformen, die Transparenz und Kontrolle verbessern.“

3D Systems präsentiert seine Innovationen noch bis zum 16. April 2026 in Boston (Stand #1801).

Weitere Informationen: https://www.3dsystems.com/

Erfahren Sie hier mehr über eine Allianz zur industriellen Nutzung der additiven Fertigung. 

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