Prüflabor investiert in die Zukunft – Würth Industrie Service setzt auf neue Prüfmöglichkeiten für die Verbindungstechnik.
(Quelle: Pia Schmitt, Würth Industrie Service GmbH & Co. KG)
Moderne Technik, sichere Prüfergebnisse, Qualität -- das bietet das auf Verbindungstechnik spezialisierte Prüflabor der Würth Industrie Service GmbH & Co. KG.
Es ist für mehr als 50 normgerechte Prüfverfahren nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert und dient als offizielle, unabhängige Prüfstelle dient.
Auf 800 Quadratmetern sorgen Prüfgeräte im Zusammenspiel mit qualifizierten Mitarbeitenden für ein lückenloses Qualitätsmanagement.
Mit den neuen Prüfmöglichkeiten – darunter der Torsionsprüfstand, das Rasterelektronenmikroskop sowie die Klebprüftechnik – können die Laborexpertinnen und -experten die Bedürfnisse der Kunden erfüllen.
Klar ist: Fortschritt braucht Investition. Wie dies gelingt, zeigt der C-Teile-Spezialist Würth Industrie Service GmbH & Co. KG im akkreditierten Prüflabor mit einer breitgefächerten Palette an verschiedenen Prüfverfahren. Mithilfe des neuen Torsionsprüfgeräts lassen sich kundenindividuelle Prüfungen im Bereich von Bauteilverschraubungen vornehmen – und das mit einem verdoppelten Drehmoment von 300 Newtonmeter bei einer Drehzahl von bis zu 1'500 Umdrehungen pro Minute. Dabei ermöglicht der vertikale Säulenprüfstand das senkrechte Einschrauben von Verbindungsteilen mit einem Gewicht von bis zu 500 Kilogramm,. Somit lassen sich verschiedene Parameter wie Klemm-, Losbrech- und Anzugsmomente ermitteln. Ein zusätzlicher, frei-beweglicher Kipparm ergänzt den Torsionsprüfstand. Daher lassen sich auch Tests an Kundenbauteilen in Schräglagen sowie mehreren Positionen bei einmaliger Platzierung optimal umsetzen.
„Mit dem neuen Prüfstand haben wir noch mehr Möglichkeiten, Verbindungselemente zu prüfen. Damit können wir unsere Kunden noch spezifischer beraten und sie bei Herausforderungen verschiedener Anwendungsfälle effizienter unterstützen", erklärt Sandro Nahm, stellvertretender Laborleiter bei Würth Industrie Service.
Welcher Klebstoff für welchen Zweck?
Als weitere Technik setzt die Würth Industrie Service auf das Prüfen von Klebstoffen, die in allen Bereichen der Fertigung einen immer breiteren Einsatz finden. Welche Klebstoffe für welche Zwecke geeignet sind – abhängig von der Menge des Klebstoffs, über die Festigkeit der Klebverbindung, bis hin zur Belastungsfähigkeit – beurteilen zwei geschulte Mitarbeitende anhand vergleichbarer Prüfreihen an einem separat eingerichteten Klebearbeitsplatz. Würth Industrie Service kann seinen Kunden nun das gesamte Paket von der Beratung und Prüfung der Klebung über die benötigten Hilfsmittel wie weitere Chemikalien bis hin zu Empfehlungen für Arbeitsschutzartikel anbieten.
Innovation gelingt auch mit dem Rasterelektronenmikroskop. Hiermit lassen sich gebrochene sowie stark beanspruchte Bauteile im Nanobereich abbilden. So sind auch die kleinsten Auffälligkeiten innerhalb der Oberflächenbeschaffenheit und spezifische Eigenschaften der Bruchstruktur wie beispielsweise Schwingstreifen erkennbar. Dadurch lassen sich detaillierte Aussagen zum Bruchhergang oder der Fehlerursache ableiten. Auch die chemische Zusammensetzung der Probe kann mithilfe eines speziellen Detektors auf kleinstem Raum bestimmt werden.
(Mit dem Rasterelektronenmikroskop analysieren die Expertinnen und Experten der Würth Industrie Service Bauteile im Nanobereich. Bildquelle: Pia Schmitt, Würth Industrie Service GmbH & Co. KG)
Akkreditiertes Prüflabor auch für Teile anderer Anbieter
Für die Kunden der Würth Industrie Service ergeben sich die Vorteile eines hohen Qualitätsversprechens – und zwar auch für Würth-fremde Teile. Das akkreditierte Prüflabor bietet ein breitgefächertes Spektrum an Prüfdienstleistungen sowie einen gebündelten Prozess am Standort Bad Mergentheim.
Der Fokus der in Summe 20 Spezialistinnen und Spezialisten liegt dabei klar auf der Verbindungstechnik. Zu den labortechnischen Highlights zählen unter anderem eine Reibwertprüfmaschine für Verbindungselemente zur Untersuchung von Schrauben bis zur Größe M80, eine Salzsprühnebelkammer für Korrosionstests sowie ein Messraum zur Messung von komplexen Form- und Lagetoleranzen mit modernster 3D-Multisensor-Technik. Seit Kurzem zählen auch das Rasterelektronenmikroskop, der Torsionsprüfstand sowie das Klebprüfen zu den gefragten Prüfmöglichkeiten im Labor.
Moderne Prüfgerate, schnelle Reaktionszeiten
„Hier prüfen wir mit modernen Prüfgeräten sowie schnellen Reaktionszeiten – ganz im Sinne unserer Auftraggeber“, so Jürgen Bauer, Laborleiter bei Würth Industrie Service. „Innerhalb der Würth Industrie Service überprüfen wir Verbindungselemente für die Bereiche Wareneingang, Erstmusterprüfung, Anwendungsberatung und Reklamationsmanagement.“, ergänzt Bauer.
Aber auch Anfragen aus der gesamten Welt erreichen den C-Teile-Experten in Bad Mergentheim und bestätigen damit das Know-How hinsichtlich Qualitätsprüfung, Anwendungsberatung und Produktentwicklung. Zur Sicherung der Kompetenz setzt das Unternehmen auf die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeitenden. Auch im akkreditierten Prüflabor werden seit mittlerweile 10 Jahren Werkstoffprüfer (m/w/d) ausgebildet, um den fachlichen Anforderungen zu entsprechen.
Stand: 16.12.2025
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Bild oben: Mit dem neuen Torsionsprüfstand lassen sich kundenindividuelle Prüfungen im Bereich von Bauteilverschraubungen durchführen. Bildquelle: Pia Schmitt, Würth Industrie Service GmbH & Co. KG