Das neue Simcenter‑Portfolio vereint Siemens‑ und Altair‑Technologien: KI‑gestützte Simulationen, GPU‑Beschleunigung und Multiphysik‑Workflows ermöglichen schnellere Analysen, frühere Erkenntnisse, höhere Produktivität und geringeres Entwicklungsrisiko.
Simcenter PhysicsAI kann auf Basis von Zielabmessungen, Leistungskennzahlen (KPIs) und historischen Trainingsdaten innerhalb von Sekunden neue physikbasierte Designkonzepte generieren und beseitigt damit die Hürden für eine umfassende Erkundung des Designraums.
(Bild: Siemens Digital Industries Software)
Siemens hat die Verfügbarkeit der aktuellen Simcenter‑Softwareversion bekannt gegeben, die im gesamten Portfolio zahlreiche Neuheiten bietet. Die neuen Funktionen sollen Ingenieurteams dabei unterstützen, Simulations‑Workflows zu beschleunigen, mehr Varianten schneller zu untersuchen und frühzeitig sicherere Entscheidungen im Entwicklungsprozess zu treffen.
Da die Anforderungen an die Technik zunehmend komplexer werden, stehen Organisationen unter steigendem Druck, mehr Design-Optionen zu bewerten und zunehmend komplexe Systeme zu beherrschen. Die aktuellen Simcenter‑Updates sollen diese Anforderungen gerecht werden, indem sie schnellere Simulationen, frühere Einsichten und stärker vernetzte Arbeitsabläufe über verschiedene Disziplinen hinweg ermöglichen.
Simcenter und Altair: Vereinheitlichtes Simulationsportfolio
Dieses Release ist zudem das erste, das Siemens Simcenter‑ und Altair‑Simulationstechnologien in einem vereinheitlichten Simulationsportfolio zusammenführt. Durch die Angleichung dieser Technologien in konsistenten Workflows soll sich die Simulation breiter einsetzen und die Komplexität reduzieren lassen, was bessere Entscheidungen ermöglichen würde.
Sam Mahalingam, Executive Vice President Simulation bei Siemens Digital Industries Software, erklärte, die Zukunft des Engineerings hänge davon ab, Erkenntnisse schneller als je zuvor in Maßnahmen umzusetzen. Man habe branchenführende Simulationsfunktionen verschiedener physikalischer Domänen zusammengeführt, in gemeinsamen Workflows vernetzt und Simulation zugänglicher gemacht. Dieses einheitliche Portfolio helfe Kunden, Möglichkeiten früher zu erkunden, Simulation über Teams hinweg zu skalieren und Innovationen mit größerer Zuversicht zu beschleunigen.
PhysicsAI: KI‑beschleunigte Produktentwicklung
KI‑gestützte Funktionen im Simcenter‑Portfolio reduzieren laut Siemens die Abhängigkeit von zeitaufwändigen Simulationsläufen, indem sie vielversprechendste Konzepte früher identifizieren und Ergebnisse in einem Bruchteil der Zeit herkömmlicher Workflows liefern. Teams können so schneller iterieren und detaillierte Simulationen dort einsetzen, wo sie den größten Wert bringen.
Simcenter PhysicsAI ist jetzt in weiteren Produkten des Simcenter‑Portfolios integriert. PhysicsAI ist die geometrische Deep‑Learning‑Technologie von Siemens, die Simulationsdaten in hochauflösende Vorhersagemodelle verwandelt und Ingenieuren hilft, mehr Konzepte bis zu 1‘000‑fach schneller als mit traditionellen Solver‑Simulationen zu bewerten. Daten und Modelle, die mit Simcenter PhysicsAI erzeugt werden, können vom Intelligence Center X, der neuen industriellen KI‑Orchestrierungssoftware von Siemens, genutzt werden.
Integriert in Simcenter Inspire ermöglicht PhysicsAI Vorhersagen über ein breites Spektrum an Analysen und Produktionsprozessen — von allgemeinen Strukturanalysen bis hin zu Gieß-, Form‑, Blechumform‑ und Extrusionsprozessen. Die PhysicsAI‑Technologie in Simcenter Hypermesh wurde zudem für effizienteres Data‑Training und mehr Ergebnis‑Sicherheit erweitert.
Mit der Ergänzung der Multi‑GPU‑Unterstützungin Simcenter STAR‑CCM+ erlaubt Simcenter PhysicsAI Ingenieuren, KI‑Modelle aus CFD‑Simulationen deutlich schneller zu trainieren (mit Verbesserungen von 10‑fach und mehr) und mit größerer Zuversicht zu iterieren.
Neu eingeführt wurde Simcenter PhysicsAI Generate, mit dem Teams in Sekunden neuartige Designkonzepte auf Basis vorhandenen Wissens und Produktdaten erstellen können. Ein physikbewusster generativer KI‑Motor generiert neue Konzepte basierend auf Zielmaßen, Leistungs‑KPIs und historischem Trainings‑Datensatz — und verschiebt damit Barrieren für umfangreiche Designraumerkundungen auf Basis realer Physik.
Simulation früher im Entwicklungsprozess verankern
Die Updates machen Simulation über den Produktlebenszyklus hinweg zugänglicher. Ingenieure können die Leistungsbewertung direkt an 3D‑CAD‑Modellen mit minimaler Vorbereitung durchführen, wodurch Simulationen früher im Designprozess zum Einsatz kommen und Entscheidungsfindung beschleunigt wird. Dies wird durch die Integration von Simcenter Simsolid mit Siemens’ Designcenter für Advanced Product Engineering ermöglicht. Designcenter‑Geometrien werden nahtlos an Simcenter Simsolid übertragen; Lasten und Randbedingungen werden hinzugefügt und die Simulation kann direkt an der Geometrie ohne Netzgenerierung ausgeführt werden — so lassen sich Leistungsbewertungen in Minuten statt Stunden durchführen.
Stand: 16.12.2025
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Umfassende Multiphysik‑Simulation
Die Updates führen das Siemens‑Ziel fort, ein umfassendes Multiphysik‑Simulationsportfolio zu schaffen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Verknüpfungen zwischen Multidomänen‑Simulationstechnologien für komplexe Systeme, um ganzheitlichere Designuntersuchungen zu ermöglichen.
So lassen sich beispielsweise elektromagnetische, thermische und System‑Simulationsworkflows nahtloser verknüpfen, was frühere Erkenntnisse zur Performance elektrischer Antriebsstränge ermöglicht. Neue Funktionen, etwa der Export reduzierter Motormodelle aus Simcenter Flux in System‑ und 3D‑Simulationswerkzeuge sowie verbesserte Multiphysik‑Simulationen in Simcenter STAR‑CCM+, versprechen höhere Genauigkeit bei Themen wie Motorkühlung und Batteriethermik und fördern zugleich effizientere Zusammenarbeit im interdisziplinären Engineering.
Zusammen unterstützen diese Leistungsmerkmale einen stärker vernetzten und KI‑gestützten Ansatz der Simulation im Rahmen des Siemens Xcelerator‑Portfolios und ermöglichen einen kontinuierlichen Fluss von Erkenntnissen über Design, Validierung und Betrieb. Das Ergebnis ist eine praktische und flexible Simulationsumgebung, die Organisationen hilft, die Entwicklungsgeschwindigkeit zu erhöhen, Entwicklungsrisiken zu reduzieren und leistungsfähigere Produkte zu liefern.
Da die Anforderungen an die Technik zunehmend komplexer werden, stehen Organisationen unter steigendem Druck, mehr Design-Optionen zu bewerten und zunehmend komplexe Systeme zu beherrschen. Die aktuellen Simcenter‑Updates sollen diese Anforderungen gerecht werden, indem sie schnellere Simulationen, frühere Einsichten und stärker vernetzte Arbeitsabläufe über verschiedene Disziplinen hinweg ermöglichen.
Vereinheitlichtes Simulationsportfolio
Dieses Release ist zudem das erste, das Siemens‑ und Altair‑Simulationstechnologien in einem vereinheitlichten Simulationsportfolio zusammenführt. Durch die Angleichung dieser Technologien in konsistenten Workflows soll sich die Simulation breiter einsetzen und die Komplexität reduzieren lassen, was bessere Entscheidungen ermöglichen würde.
Sam Mahalingam, Executive VicePresident Simulation bei Siemens Digital Industries Software, erklärte, die Zukunft des Engineerings hänge davon ab, Erkenntnisse schneller als je zuvor in Maßnahmen umzusetzen. Man habe branchenführende Simulationsfunktionen verschiedener physikalischer Domänen zusammengeführt, in gemeinsamen Workflows vernetzt und Simulation zugänglicher gemacht. Dieses einheitliche Portfolio helfe Kunden, Möglichkeiten früher zu erkunden, Simulation über Teams hinweg zu skalieren und Innovationen mit größerer Zuversicht zu beschleunigen.
Simcenter PhysicsAI: KI‑beschleunigte Innovation
KI‑gestützte Funktionen im Simcenter‑Portfolio reduzieren laut Siemens die Abhängigkeit von zeitaufwändigen Simulationsläufen, indem sie vielversprechendste Konzepte früher identifizieren und Ergebnisse in einem Bruchteil der Zeit herkömmlicher Workflows liefern. Teams können so schneller iterieren und detaillierte Simulationen dort einsetzen, wo sie den größten Wert bringen.
Simcenter PhysicsAI ist jetzt in weiteren Produkten des Simcenter‑Portfolios integriert. PhysicsAI ist die geometrische Deep‑Learning‑Technologie von Siemens, die Simulationsdaten in hochauflösende Vorhersagemodelle verwandelt und Ingenieuren hilft, mehr Konzepte bis zu 1‘000‑fach schneller als mit traditionellen Solver‑Simulationen zu bewerten. Daten und Modelle, die mit Simcenter PhysicsAI erzeugt werden, können vom Intelligence Center X, der neuen industriellen KI‑Orchestrierungssoftware von Siemens, genutzt werden.
Integriert in Simcenter Inspire ermöglicht PhysicsAI Vorhersagen über ein breites Spektrum an Analysen und Produktionsprozessen — von allgemeinen Strukturanalysen bis hin zu Gieß-, Form‑, Blechumform‑ und Extrusionsprozessen. Die PhysicsAI‑Technologie in Simcenter Hypermesh wurde zudem für effizienteres Data‑Training und mehr Ergebnis‑Sicherheit erweitert.
Mit der Ergänzung der Multi‑GPU‑Unterstützungin Simcenter STAR‑CCM+ erlaubt Simcenter PhysicsAI Ingenieuren, KI‑Modelle aus CFD‑Simulationen deutlich schneller zu trainieren (mit Verbesserungen von 10‑fach und mehr) und mit größerer Zuversicht zu iterieren.
Neu eingeführt wurde Simcenter PhysicsAI Generate, mit dem Teams in Sekunden neuartige Designkonzepte auf Basis vorhandenen Wissens und Produktdaten erstellen können. Ein physikbewusster generativer KI‑Motor generiert neue Konzepte basierend auf Zielmaßen, Leistungs‑KPIs und historischem Trainings‑Datensatz — und verschiebt damit Barrieren für umfangreiche Designraumerkundungen auf Basis realer Physik.
Simulation früher im Entwicklungsprozess verankern
Die Updates machen Simulation über den Produktlebenszyklus hinweg zugänglicher. Ingenieure können die Leistungsbewertung direkt an 3D‑CAD‑Modellen mit minimaler Vorbereitung durchführen, wodurch Simulationen früher im Designprozess zum Einsatz kommen und Entscheidungsfindung beschleunigt wird. Dies wird durch die Integration von Simcenter Simsolid mit Siemens’ Designcenter für Advanced Product Engineering ermöglicht. Designcenter‑Geometrien werden nahtlos an Simcenter Simsolid übertragen; Lasten und Randbedingungen werden hinzugefügt und die Simulation kann direkt an der Geometrie ohne Netzgenerierung ausgeführt werden — so lassen sich Leistungsbewertungen in Minuten statt Stunden durchführen.
Umfassende Multiphysik‑Simulation
Die Updates führen das Siemens‑Ziel fort, ein umfassendes Multiphysik‑Simulationsportfolio zu schaffen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Verknüpfungen zwischen Multidomänen‑Simulationstechnologien für komplexe Systeme, um ganzheitlichere Designuntersuchungen zu ermöglichen.
So lassen sich beispielsweise elektromagnetische, thermische und System‑Simulationsworkflows nahtloser verknüpfen, was frühere Erkenntnisse zur Performance elektrischer Antriebsstränge ermöglicht. Neue Funktionen, etwa der Export reduzierter Motormodelle aus Simcenter Flux in System‑ und 3D‑Simulationswerkzeuge sowie verbesserte Multiphysik‑Simulationen in Simcenter STAR‑CCM+, versprechen höhere Genauigkeit bei Themen wie Motorkühlung und Batteriethermik und fördern zugleich effizientere Zusammenarbeit im interdisziplinären Engineering.
Zusammen unterstützen diese Leistungsmerkmale einen stärker vernetzten und KI‑gestützten Ansatz der Simulation im Rahmen des Siemens Xcelerator‑Portfolios und ermöglichen einen kontinuierlichen Fluss von Erkenntnissen über Design, Validierung und Betrieb. Das Ergebnis ist eine praktische und flexible Simulationsumgebung, die Organisationen hilft, die Entwicklungsgeschwindigkeit zu erhöhen, Entwicklungsrisiken zu reduzieren und leistungsfähigere Produkte zu liefern.