Additive Fertigung 3D-Druck-Netzwerk bringt schnelle Serienfertigung in den DACH-Raum

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 2 min Lesedauer

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Die industrielle additive Fertigung entwickelt sich zunehmend zur Alternative für klassische Produktionsketten. Die Prototal Group, Anbieter für 3D-Druck und Spritzguss baut nun ihre Präsenz im DACH-Raum aus und verspricht flexible Serienfertigung mit stabilen Lieferketten für anspruchsvolle Branchen.

Prototal Group expandiert und bietet ab sofort auch für Kunden aus dem DACH-Raum schnelle Serienfertigung mit 3D-Druck.(Bild:  Prototal Group)
Prototal Group expandiert und bietet ab sofort auch für Kunden aus dem DACH-Raum schnelle Serienfertigung mit 3D-Druck.
(Bild: Prototal Group)

Die Prototal Group hat in Dornbirn einen neuen Standort eröffnet und bietet damit erstmals auch im DACH-Raum die Serienfertigung von Kunststoffbauteilen mittels 3D-Druck über ihr europäisches Produktionsnetzwerk an. Das Angebot richtet sich insbesondere an Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrt, der Verteidigungsindustrie sowie der Automobilbranche.

Mit mehr als 130 industriellen 3D-Druck-Anlagen, über 110 Spritzgussmaschinen und integriertem Werkzeugbau zählt die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz im schwedischen Jönköping zu den größten Anbietern industrieller Kunststofffertigung in Europa. Insgesamt betreibt die Gruppe zehn Standorte in mehreren europäischen Ländern.

3D-Druck für die Serienfertigung: Direkter Zugang zum europäischen Produktionsnetzwerk

Die neu gegründete Prototal GmbH am Standort des Tochterunternehmens 1zu1scale in Dornbirn soll Kunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen direkten Zugang zu den Fertigungskapazitäten der Gruppe ermöglichen. Neben einer lokalen Vertriebsstruktur profitieren Kunden laut Unternehmen vor allem von einer breiten Technologieauswahl und einem großen Materialportfolio.

„Vertrauen ist der Schlüssel für die erfolgreiche globale Skalierung neuer Produktlösungen. Dazu braucht es guten Service und vor allem eine lokale Beratung“, erklärt CEO Jan Löfving. Der Standort in der Bodenseeregion sei dabei bewusst gewählt worden, um eine gute Erreichbarkeit im gesamten DACH-Raum sicherzustellen.

Digitale Lieferkette soll Ausfälle reduzieren

Im Mittelpunkt des Angebots steht eine digitale Lieferkette, mit der Bauteile und Ersatzteile auf Abruf produziert werden können. Das sogenannte „Cloud-Warehouse“ soll physische Lagerbestände reduzieren und gleichzeitig die Versorgungssicherheit erhöhen.

Nach Unternehmensangaben lassen sich dadurch Ausfallzeiten deutlich verkürzen. „Als strategischer Partner schützen wir die Serienfertigung unserer Kunden zuverlässig vor Störungen“, sagt Business Developer Kilian Rottenberger. Produktionsabläufe blieben dadurch auch unter schwierigen Marktbedingungen planbar.

Expansion als Teil globaler Wachstumsstrategie

Der Ausbau im DACH-Raum ist Teil der internationalen Wachstumsstrategie der Unternehmensgruppe. In den vergangenen Jahren investierte Prototal Group nach eigenen Angaben in neue Maschinen sowie den Ausbau globaler Vertriebsstrukturen für Branchen wie Luftfahrt, Verteidigung und Mobilität.

Für besonders anspruchsvolle Anwendungen setzt die Gruppe zudem auf spezialisierte Fertigungskompetenzen. So ist das Tochterunternehmen 1zu1scale unter anderem auf kleine Präzisionsbauteile mit hohen regulatorischen Anforderungen spezialisiert, etwa für Reinraumumgebungen oder Anwendungen mit ISO-13485-Zertifizierung.

Weitere Informationen: https://prototal.info/de/

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