Luft- und Raumfahrt Digitale Fertigung läutet neues Weltraumzeitalter ein

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 2 min Lesedauer

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Die Raumfahrtbranche setzt verstärkt auf flexible Fertigung und schnelle Entwicklungszyklen. Protolabs, Anbieter digitaler Produktionsdienstleistungen, bringt nun seine Expertise in ein internationales Raumfahrt-Netzwerk ein und will Innovationen bei Prototyping, Lieferketten und Leichtbau vorantreiben.

Der digitale Fertigungsdienstleister Protolabs ist der Space Foundation beigetreten und baut damit sein Engagement in der Luft- und Raumfahrt weiter aus. (Bild:  @AD/stock.adobe.com)
Der digitale Fertigungsdienstleister Protolabs ist der Space Foundation beigetreten und baut damit sein Engagement in der Luft- und Raumfahrt weiter aus.
(Bild: @AD/stock.adobe.com)

Der digitale Fertigungsdienstleister Protolabs ist der Space Foundation beigetreten und baut damit sein Engagement in der Luft- und Raumfahrt weiter aus. Die international tätige Non-Profit-Organisation fördert Bildung rund um Weltraumthemen und vernetzt staatliche sowie kommerzielle Akteure der Raumfahrtindustrie.

Mit seiner Erfahrung in der schnellen Fertigung kleiner und variantenreicher Stückzahlen sieht sich Protolabs als wichtiger Partner für die Branche. Das Unternehmen unterstützt Luft- und Raumfahrtkunden sowohl über eigene Produktionsanlagen als auch über ein weltweites Netzwerk zertifizierter Fertigungspartner.

Zertifiziert nach AS9100

Eine zentrale Rolle spielt dabei die nach AS9100 zertifizierte CNC-Fertigung des Unternehmens im britischen Telford. Die Zertifizierung gilt als wichtiger Qualitätsstandard der Luft- und Raumfahrtindustrie. Durch Produktionskapazitäten in Europa und den USA sollen Unternehmen zudem ihre Lieferketten regionalisieren und Engpässe bei Komponenten reduzieren können.

„Die Space Foundation ist eine führende Organisation für eine der wichtigsten Branchen, die wir bei Protolabs betreuen“, erklärte CEO und Präsident Suresh Krishna. Gemeinsam mit anderen Mitgliedern wolle das Unternehmen Innovationen in der Luft- und Raumfahrt weiter vorantreiben.

Leichtere und leistungsfähigere Bauteile für die Raumfahrt mittels additiver Fertigung

Auch additive Fertigung zählt zu den Wachstumsfeldern des Unternehmens. Das 3D-Druckzentrum in Putzbrunn bei München wurde zuletzt unter anderem um neue Multi-Jet-Fusion-Anlagen erweitert. Damit sollen sich leichtere und zugleich leistungsfähige Bauteile für Luft- und Raumfahrtanwendungen herstellen lassen.

Nach Angaben von Protolabs profitieren Kunden zudem von einem hybriden Fertigungsmodell, das automatisierte Eigenfertigung mit externen Produktionskapazitäten kombiniert. Dadurch sollen Entwicklungszeiten verkürzt, Risiken reduziert und Produktionsprozesse flexibler gestaltet werden.

Erweiterte E-Commerce-Plattform

Ergänzend hat Protolabs seine E-Commerce-Plattform mit dem neuen Werkzeug „ProDesk“ ausgebaut. Die Plattform bietet unter anderem KI-gestützte Angebotserstellung, DFM-Analysen in Echtzeit sowie Funktionen zur Zusammenarbeit zwischen Entwicklungs- und Einkaufsteams.

Weitere Informationen: https://www.protolabs.com/de-de/

Erfahren Sie hier mehr über belastbare Technologien für komplexe Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt. 

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