Maschinenbau Schaltschranklose Antriebstechnik für modulare Verpackungsmaschinen

Von Andreas Müller 2 min Lesedauer

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Die Gerhard Schubert GmbH setzt bei einer neuen Generation modularer Verpackungsmaschinen auf schaltschranklose Antriebstechnik von Bosch Rexroth. Ziel sind eine flexiblere Maschinenarchitektur, geringerer Verkabelungsaufwand und eine effizientere Integration der Antriebstechnik.

Die neue Generation modularer Verpackungsmaschinen mit schaltschrankloser Antriebstechnik von Bosch Rexroth stellt die Gerhard Schubert GmbH erstmals auf der Interpack 2026 vor.(Bild:  Gerhard Schubert GmbH)
Die neue Generation modularer Verpackungsmaschinen mit schaltschrankloser Antriebstechnik von Bosch Rexroth stellt die Gerhard Schubert GmbH erstmals auf der Interpack 2026 vor.
(Bild: Gerhard Schubert GmbH)

Die Gerhard Schubert GmbH entwickelt ihre modularen Verpackungsmaschinen mit einer neuen Generation schaltschrankloser Antriebstechnik von Bosch Rexroth weiter. Die neue Maschinenarchitektur soll den Platzbedarf reduzieren, den Integrationsgrad erhöhen und flexiblere Maschinenkonzepte ermöglichen. Vorgestellt wird die Lösung derzeit auf der Interpack 2026 in Halle 14, Stand D01.

Antriebstechnik direkt in die Maschinenstruktur integriert

Nach Angaben von Schubert erschweren zentrale Schaltschränke häufig modulare Maschinenkonzepte und erhöhen zugleich den Verkabelungsaufwand. Deshalb verfolgt das Unternehmen gemeinsam mit Bosch Rexroth einen dezentralen Ansatz, bei dem die Antriebstechnik direkt in die Maschinenstruktur integriert wird.

Zum Einsatz kommen die schaltschranklose Servoantriebstechnik ctrlX Drive cabinet-free einschließlich Versorgungsgeräten sowie Servomotoren der Baureihen MS2N und MS2S von Bosch Rexroth. Die neue Antriebsgeneration ist skalierbar und reicht von Einzelachs- bis zu Doppelachsgeräten in unterschiedlichen Leistungsgrößen. Dadurch lassen sich die Antriebslösungen an den jeweiligen Leistungsbedarf der Maschine anpassen.

Maschinenmodule freier kombinieren und erweitern

Durch den Einsatz von Doppelachsgeräten und dezentralen Versorgungsgeräten kann zudem die benötigte Installationsfläche reduziert werden. Neben klassischen Linienstrukturen lassen sich laut Unternehmen auch Stern- oder T-Topologien realisieren. Maschinenmodule sollen sich dadurch freier kombinieren und erweitern lassen.

Ein weiterer Bestandteil der neuen Architektur ist ein gemeinsamer DC-Zwischenkreis, über den die Antriebe miteinander verbunden sind. Dadurch kann Bremsenergie einzelner Achsen innerhalb der Maschine genutzt werden. Die zentrale Energieversorgung soll den Energieausgleich innerhalb der Gesamtanlage verbessern und Wandlungsverluste reduzieren. Gleichzeitig soll eine geregelte Zwischenkreisspannung für eine konstante Maschinenperformance sorgen, auch bei schwankenden Netzbedingungen.

Enge Zusammenarbeit

Die Weiterentwicklung entstand in enger Zusammenarbeit zwischen Schubert und Bosch Rexroth. Schubert war nach Unternehmensangaben frühzeitig als Leitkunde in den Entwicklungsprozess eingebunden und testete die Technologie unter realen Bedingungen.

Die neue Maschinenplattform ist laut Schubert zudem offen für zukünftige Erweiterungen und soll sich auch auf größere Maschinenkonzepte und weitere Leistungsklassen übertragen lassen.

Weitere Informationen: https://www.boschrexroth.com/de/

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