Strategische Partnerschaft im Quantencomputing Neue Impulse für Simulation und Engineering

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Eine Kooperation soll die Entwicklung von Quantencomputing für Design und Engineering beschleunigen. Ziel ist es, komplexe Simulationen effizienter zu machen.

Quantinuum und die Mitsubishi wollen die Anwendung von Quantencomputing in der industriellen Fertigung und im Design untersuchen und vorantreiben (Symbolbild). (Bild:  © abangaboy/stock.adobe.com)
Quantinuum und die Mitsubishi wollen die Anwendung von Quantencomputing in der industriellen Fertigung und im Design untersuchen und vorantreiben (Symbolbild).
(Bild: © abangaboy/stock.adobe.com)

Quantinuum und die Mitsubishi Electric Corporation haben eine unverbindliche Absichtserklärung (MOU) unterzeichnet. Die Unternehmen wollen die Anwendung von Quantencomputing in der industriellen Fertigung und im Design untersuchen und vorantreiben.

Schwerpunkt: CAE

Die Partner beabsichtigen, industrielle Anwendungsfälle mit hohem Potenzial zu identifizieren. Dabei stehen hybride Ansätze im Fokus, die Quantencomputing mit klassischen Verfahren für Engineering-Workflows kombinieren. Erste Schwerpunkte liegen im Bereich des computergestützten Engineerings (CAE), etwa bei der numerischen Strömungsmechanik (CFD) sowie bei Simulationen unter Nutzung logischer Qubits.

Optimierung komplexer Designprozesse

Dr. Rajeeb Hazra, CEO von Quantinuum, erklärte dazu, man wolle durch die Zusammenarbeit einen praktischen Nutzen der Quantentechnologie für das Ingenieurwesen erzielen. Er führte aus, dass durch die Verbindung spezialisierter Rechenkapazitäten mit tiefgreifendem Ingenieurswissen komplexe Simulationsaufgaben effektiver gelöst werden könnten.

Fachwissen für die Hardware-Infrastruktur

Die Kooperation sieht vor, dass Quantinuum Zugang zu seinen Ionenfallen-Quantensystemen gewährt und bei der Algorithmenentwicklung berät. Mitsubishi Electric andererseits steuert Expertise in der elektromagnetischen Feldanalyse, der Strukturanalyse und der thermischen Fluidsimulation bei. Diese Fähigkeiten sind für Disziplinen wie Fabrikautomatisierung, Energietechnik und Gebäudesysteme relevant.

Mikio Takabayashi von Mitsubishi Electric merkt an, dass man durch die Verbindung von Fertigungserfahrung und digitaler Analyse die Machbarkeit von Quantentechnologien im industriellen Bereich prüfen wolle. Ziel sei, neue Ansätze zu entwickeln, die einen gesellschaftlichen und ökologischen Beitrag leisten könnten.

Warum die Frühanwendung wichtig ist

Beide Unternehmen werten die frühzeitige Auseinandersetzung mit Quantencomputing als langfristigen strategischen Vorteil während des Übergangs zur kommerziellen Nutzung. Ein rechtzeitiger Einstieg ermögliche es Organisationen, Anwendungen aktiv mitzugestalten, eigenes Fachwissen aufzubauen und sich frühzeitig Zugang zur benötigten Infrastruktur zu sichern.

Weitere Informationen:

https://www.quantinuum.com/

https://www.mitsubishielectric.com/

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