Autodesk Fusion und Claude Neue Schnittstelle für KI-gestütztes Design

Von Andreas Müller 1 min Lesedauer

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Neue Konnektoren verbinden die KI von Claude direkt mit Tools wie Blender, Adobe, Ableton, SketchUp und Autodesk Fusion. Fusion Model Context Protocols (MCP) ermöglichen es andererseits KI-Systemen von Drittanbietern wie Anthropic, sich mit Fusion zu verbinden, um Designkontexte sicher zu nutzen und Aktionen innerhalb der Software auszuführen.

Neue Konnektoren verbinden die KI von Claude direkt mit Tools wie Blender, Adobe, Ableton, SketchUp und Autodesk Fusion. Symbolbild.(Bild:  © Sansert/stock.adobe.com)
Neue Konnektoren verbinden die KI von Claude direkt mit Tools wie Blender, Adobe, Ableton, SketchUp und Autodesk Fusion. Symbolbild.
(Bild: © Sansert/stock.adobe.com)

Anthropic erweitert Claude um neue Connectoren für professionelle Kreativ- und Produktionssoftware. Ziel ist es, kreative Arbeit schneller, skalierbarer und weniger repetitiv zu machen – ohne den kreativen Prozess selbst zu ersetzen. Stattdessen soll Claude als intelligenter Assistent in bestehende Workflows integriert werden. Zu den neuen Integrationen gehören unter anderem Ableton, Adobe Creative Cloud, Affinity by Canva, Blender, Resolume, SketchUp, Splice und Autodesk Fusion.

Der Autodesk Assistant bringt KI direkt in Fusion und unterstützt Anwender bereits dabei, Zusammenhänge besser zu verstehen und konkrete Aktionen innerhalb ihrer Workflows auszuführen. Andererseits lassen sich über die Fusion Model Context Protocols (MCP) KI-Systeme von Drittanbietern einbinden, um Designkontexte sicher zu nutzen und Aktionen innerhalb der Software auszuführen.

Der Autodesk Fusion MCP verbindet Claude direkt mit der CAD- und Engineering-Umgebung von Autodesk. Anwender können Designschritte in natürlicher Sprache beschreiben, Änderungen iterativ vornehmen oder wiederkehrende Modellierungsaufgaben automatisieren – ohne zwischen verschiedenen Tools wechseln zu müssen.

Fusion arbeitet mit Geometrien, Parametern, Abhängigkeiten und Fertigungslogik. Der MCP ermöglicht Claude den kontrollierten Zugriff auf diese Struktur, während die eigentliche Ausführung weiterhin sicher innerhalb von Fusion bleibt. Autodesk betont dabei, dass Datenschutz, Zugriffskontrolle und Sicherheitsstandards unverändert gelten.

Mit dem Fusion MCP lassen sich unter anderem:

  1. natürliche Sprache direkt in Modellierungsaktionen übersetzen;
  2. parametrische Designs schneller iterieren;
  3. repetitive CAD-Aufgaben automatisieren;
  4. Ideen schneller in fertigungstaugliche Modelle überführen.

Autodesk beschreibt MCPs als Brücke zwischen generativer KI und realer Produktentwicklung. KI könne zwar Ideen erzeugen und Muster erkennen, die technische Präzision und jahrzehntelang aufgebaute Engineering-Logik bleibe jedoch in Fusion verankert.

Weitere Informationen: https://www.anthropic.com/news/claude-for-creative-work

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