Industrie 4.0 Physical AI soll globale Fertigungsnetzwerke steuern

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 2 min Lesedauer

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Roboze übernimmt zentrale Technologien von Dimanex und baut damit seine Plattform für vernetzte, KI-gestützte Fertigung aus. Ziel ist ein globales Produktionsnetzwerk auf der Basis von Physical AI, in dem Maschinen, digitale Lager und Fabriken intelligent zusammenarbeiten und Ersatzteile on demand produzieren.

Die Transaktion gilt als wichtiger Schritt in der Strategie von Roboze, ein vollständig vernetztes und intelligentes Fertigungsökosystem auf Basis von „Physical AI“ aufzubauen.  Symbolbild.(Bild:  © SecondSide/stock.adobe.com)
Die Transaktion gilt als wichtiger Schritt in der Strategie von Roboze, ein vollständig vernetztes und intelligentes Fertigungsökosystem auf Basis von „Physical AI“ aufzubauen. Symbolbild.
(Bild: © SecondSide/stock.adobe.com)

Roboze, Anbieter von Fertigungstechnologien für die Industrie, hat die Übernahme zentraler Vermögenswerte von Dimanex bekannt gegeben. Dimanex ist auf die Digitalisierung von Ersatzteilen und verteilte Fertigung spezialisiert. Die Transaktion gilt als wichtiger Schritt in der Strategie von Roboze, ein vollständig vernetztes und intelligentes Fertigungsökosystem auf Basis von „Physical AI“ aufzubauen.

Mit der Übernahme soll der Übergang von zentralisierten Produktionsmodellen hin zu widerstandsfähigen, bedarfsorientierten Fertigungsnetzwerken beschleunigt werden. Ziel ist es, Ausfallzeiten zu reduzieren und Lieferketten insbesondere in kritischen Industrien resilienter zu machen.

Einheitliche Umgebung, Integration in Pandora und SlizeR

Durch die Integration der Dimanex-Technologien in die bestehenden Softwareplattformen Pandora und SlizeR entsteht bei Roboze eine einheitliche Umgebung, in der Maschinen, Fabriken und digitale Lagerbestände als koordiniertes System zusammenarbeiten und kontinuierlich Daten über die Cloud austauschen.

„Wir entwickeln uns weg von einzelnen Maschinen hin zu intelligenten, vernetzten Fertigungssystemen“, sagte Alessio Lorusso, CEO von Roboze. „Mit dieser Übernahme bringen wir Physical AI direkt in Produktionsumgebungen, in denen Maschinen lernen, sich anpassen und als Teil eines globalen Netzwerks agieren. Das Ergebnis ist ein widerstandsfähigeres und effizienteres Fertigungssystem mit geringerer Abhängigkeit von zentralisierten Produktionsstandorten.“

Die kombinierte Plattform ermöglicht unter anderem:

  1. intelligente Maschinen mit Algorithmen zur Echtzeit-Optimierung von Produktionsparametern;
  2. vernetzte Fabriken, die standortübergreifend Daten austauschen;
  3. cloudbasierte Orchestrierung digitaler und physischer Produktionsprozesse;
  4. die Digitalisierung globaler Ersatzteillager in Form digitaler Bibliotheken für On-Demand-Produktion.

Im Fokus stehen Branchen wie Schifffahrt, Verteidigung, Öl und Gas sowie Luft- und Raumfahrt. Dort gelten veraltete oder schwer verfügbare Ersatzteile häufig als Engpass für Produktion und Einsatzbereitschaft.

„Roboze adressiert grundlegende Herausforderungen der Industrie wie lange Lieferzeiten und physische Lagerbeschränkungen“, ergänzte Lorusso. „Wir verbinden die physische und digitale Welt der Fertigung – von der Identifikation eines Bauteils im Lager über dessen Qualifizierung bis hin zur Produktion an jedem Ort der Welt.“

Angesichts des steigenden Drucks auf Unternehmen, Lieferketten zu modernisieren und betriebliche Resilienz sicherzustellen, sieht Roboze seine Plattform als skalierbare Lösung zur Digitalisierung von Lagerbeständen und Dezentralisierung von Produktion. Die Technologie von Dimanex soll dabei plattformunabhängig in das Roboze-Ökosystem integriert werden, um die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Fertigungstechnologien und Partnern zu ermöglichen.

Weitere Informationen: https://www.roboze.com/

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