Xometry hat seine KI-Modelle erneuert: kontextbewusste Prozessempfehlungen, neue Kostenmodelle und adaptive Sourcing‑Modelle beschleunigen die Beschaffung, verbessern das Partner‑Matching und lösen das Cold‑Start‑Problem für Neukunden der Fertigungsplattform.
Fertigungsplattform mit erweiterter KI-Funktionalität (Symbolbild).
Xometry, Inc. eine globale Fertigungsplattform, die Käufer und Anbieter von kundenspezifischer Fertigung verbindet, gibt Upgrades ihrer KI‑Modellarchitektur bekannt und setzt eine neue Generation hochkapazitiver, miteinander vernetzter Modelle ein, die den gesamten Fertigungsprozess abdecken. Die Upgrades nutzen Xometrys proprietäre Daten‑Insights in fünf kritischen Dimensionen: Geometrie, Herstellbarkeit, Preisbildung, Lieferantenfähigkeiten und Produktionsergebnisse. Je intelligenter die Plattform wird, desto schneller kann Xometry komplexe technische Eingaben in Fertigungsentscheidungen überführen.
KI-Architektur für die fertigungsplattform
Durch Xometrys proprietärem Daten‑Stack schärfen die Upgrades Prozessempfehlungen, Kostenpräzision und Sourcing‑Geschwindigkeit.
Xometrys kontextbewusster, aktualisierter KI‑Prozess‑Empfehlungsassistent analysiert nun neben der Bauteilgeometrie auch Industrieanwendung und Materialwahl, löst damit das „Cold‑Start“-Problem bei neuen Accounts und steigert die Annahme automatisierter Empfehlungen auf mehr als 85 %.
Eine neue Generation hochkapazitiver Kostenmodelle, trainiert mit Xometrys proprietären Daten‑Insights, verbessert die CNC‑Kosten‑Vorhersagegenauigkeit um rund 15 %.
Die neuen adaptiven Sourcing‑Modelle nutzen Xometrys proprietäre Daten, um für Zulieferpartner ein effizienteres Erlebnis zu schaffen und deutlich bessere Ergebnisse beim Partner‑Matching und in der Sourcing‑Geschwindigkeit zu liefern.
Intelligentere Prozessempfehlungen schon beim ersten Upload
Der aktualisierte, kontextbewusste KI‑Prozess‑Empfehler von Xometry berücksichtigt die Branchenanwendung eines Teils – erkennt beispielsweise, dass ein Luft- und Raumfahrtbauteil wahrscheinlich engere Toleranzen und flugfähige Legierungen erfordert – sowie das wahrscheinliche Material und die Geometrie. Damit wird die Lücke für Erstkunden geschlossen, für die keine Bestellhistorie vorliegt. Käufer erhalten bei Upload eines Teils eine Fertigungsempfehlung und das optimale Verfahren aus den 20 unterstützten Fertigungstechniken.
Das frühe Feedback ist laut Xometry positiv: Die KI‑Empfehlung werde von den Käufern in mehr als 85 % der Fälle angenommen – eine Verbesserung gegenüber dem vorherigen Modell, wobei die größten Zuwächse bei Erstkunden zu verzeichnen seien.
Eine neue Generation von Kostenmodellen
Die Art und Weise, wie Xometry kundenspezifische Aufträge preislich bewertet, entwickelt sich weiter. Die neue Generation von Kostenvorhersagemodellen von Xometry kalkuliert jedes Teil basierend auf den spezifischen Parametern, die zu seiner Herstellung erforderlich sind. Die Modelle berücksichtigen ein breiteres Spektrum und eine größere Tiefe an Eingaben, darunter Geometrie, Material, Oberflächenbehandlung und die Frage, ob es sich um ein Einzelteil oder um eines von mehreren Teilen in einem Auftrag handelt. Diese granulare Eingabe führt zu präziseren Preisangaben.
Beginnend mit CNC‑Bearbeitung sind die neuen Kostenprognosemodelle auf Xometrys proprietären Daten‑Insights trainiert und erfassen die spezifischen Parameter, die jedes Teil erfordert. Sie liefern eine um etwa 15 % verbesserte Genauigkeit bei der CNC‑Kostenprognose, validiert durch Live‑Tests. Die Modelle sagen für jeden CNC‑Auftrag eine kalibrierte Kostenverteilung voraus, sodass Xometry das Konfidenzniveau einschätzen und anzeigen kann, bevor ein Angebot zurückgegeben wird.
Das Unternehmen plant, die verbesserten Modelle auf weitere Prozesse innerhalb der Instant Quoting Engine (IQE) auszuweiten und zusätzliche CNC‑Materialien direkt in die IQE zu integrieren. Mit der Aufnahme neuer Materialien werden die Modelle auf einer breiteren Grundlage historischer Anfragen zu kundenspezifischen Materialien weiter lernen und sich verbessern.
Schnelleres Sourcing, besser passende Aufträge für Zulieferpartner
Die neuen adaptiven Sourcing‑Modelle nutzen Xometrys proprietäre Lieferantendatenebene, um jeden Auftrag dynamisch zu bepreisen und bei gut verstandenen Aufträgen schneller zu agieren. Die neuen Modelle beinhalten zudem eine aktualisierte Bewertung der Eignung von Auftrag‑zu‑Partner, die jeden Auftrag mit den Maschinenmerkmalen eines Zulieferpartners – einschließlich Maschinenabmessungen und Nebenprozessfähigkeiten – sowie mit Qualitätsgeschichte und pünktlicher Lieferhistorie abgleicht. Dies hat das Partner‑Matching verbessert. Anstatt ein lautes Board mit breit gestreuten Job‑Benachrichtigungen durchzusehen, erhalten Partner einen kuratierten Fluss besser passender Gelegenheiten. Diese Kombination aus tiefgehendem Fähigkeits‑Matching und reaktionsfähiger Preisgestaltung stärkt das Netzwerk insgesamt.
Vaidy Raghavan, Chief Technology Officer bei Xometry, erklärte, dass die KI über die Millionen von über Xometry angebotenen Teilen ständig dazulerne und dass die neuen Modelle nicht länger Wissen als separate Fertigkeiten behandeln, bei denen ein Modell empfehle, wie etwas gebaut werden soll, ein anderes es preislich bewerte und wieder ein anderes den passenden Hersteller finde. Vielmehr bildeten die Modelle nun eine Intelligenzschicht, die mit jedem durchlaufenen Teil schärfer werde und dadurch Xometry zur digitalen Infrastruktur für kundenspezifische Fertigung mache.
Datenebenen, so Raghavan, entscheiden darüber, wie ein Teil gefertigt werde, welche Kosten anfallen und wer es herstelle, und dass die Kunden dies unmittelbar spürten – durch optimalere Empfehlungen, genauere Preisgestaltung und besser passende Zulieferer bei jedem Upload eines Teils.
Stand: 16.12.2025
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