Dunkermotoren zeigt, wie ein modularer Systemansatz schnellere, skalierbare und applikationsspezifische Antriebssysteme ermöglicht.
Ein modularer Ansatz ermöglicht kundenspezifische Antriebssysteme.
(Bild: Dunkermotoren GmbH)
Steigende Anforderungen an kürzere Entwicklungszyklen, eine wachsende Variantenvielfaltsowie zunehmende Systemkomplexität verändern den Maschinenbau grundlegend. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, entwickeln sich modulare Motion Control Plattformen zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für eine effiziente und flexible Entwicklung der Antriebssysteme. Dunkermotorentreibt diesen Ansatz mit einer modularen Systemarchitektur voran, die es Maschinenbauern ermöglicht, maßgeschneiderte Bewegungen schnell, zuverlässig und mit reduziertem Entwicklungsrisiko zu konfigurieren.
Anstatt vollständig kundenspezifische Systeme von Grund auf neu zu entwickeln, können OEMs bewährte Komponenten innerhalb einer standardisierten Plattform kombinieren. Motoren, Getriebe, Encoder, Bremsen, Elektronik und Software sind in einer modularen Architektur aufeinander abgestimmt, wodurch die Kompatibilität sichergestellt und die Systemintegration vereinfacht wird. Dies reduziert die technische Komplexität deutlich und beschleunigt den Weg von der Konzeptphase bis zur Umsetzung.
Der Trend hin zu integrierten Antriebssystemen spiegelt den steigenden Bedarf an abgestimmten, anwendungsbereiten Lösungen wider. Durch die optimale Kombination mechanischer und elektronischer Komponenten tragen modulare Systeme dazu bei, die Konstruktionskomplexität zu reduzieren, Engineering-Prozesse zu optimieren und eine Vielzahl von Maschinenvarianten zu unterstützen, ohne den Entwicklungsaufwand zu erhöhen.
Die modulare Plattform von Dunkermotoren unterstützt diesen Wandel durch vorkonfigurierbare und applikationsspezifische Kombinationen auf Basis bewährter Technologien. Standardisierte Schnittstellen, harmonisierte Komponenten und skalierbare Konfigurationen reduzieren den Integrationsaufwand und verkürzen die Entwicklungszeit – bei gleichzeitiger Wahrung der Flexibilität für sowohl seriennahe Anwendungen als auch hochgradig kundenspezifische Lösungen.
Für OEMs und Konstrukteure bedeutet dies einen schnelleren und strukturierten Weg vonder Idee zur Umsetzung – mit höherer Sicherheit in Bezug auf Systemkompatibilität, Performance und Skalierbarkeit.
Modulares Konzept auf Basis eines breiten Technologieportfolios
Die Grundlage dieser modularen Motion-Control-Platform bildet das Portfolio an Antriebstechnologien von Dunkermotoren. Dieses umfasst bürstenbehaftete und bürstenlose DC-Motoren, AC-Motoren, Linearantriebe, Getriebe, Encoder, Bremssysteme sowie integrierte oder externe Elektronik.
Diese Komponenten lassen sich zu kompletten Antriebssystemen mit integrierter Steuerung, Rückmeldung und Softwarekonfiguration kombinieren. Das Ergebnis sind durchgängige Antriebslösungen, die exakt auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten sind und gleichzeitig von der Zuverlässigkeit erprobter Komponenten profitiert.
Die modulare Architektur ermöglicht es Kunden:
den Engineering- und Integrationsaufwand zu reduzieren;
flexibel auf sich ändernde Anwendungsanforderungen zu reagieren;
Lösungen über verschiedene Maschinenvarianten und Produktfamilien hinweg zu skalieren;
flexibel auf sich ändernde Anwendungsanforderungen zu reagieren;
validierte Technologien wiederzuverwenden, anstatt Systeme neu zu entwickeln;
eine konstante Performance bei optimiertem Ressourceneinsatz sicherzustellen.
Vielfältige und dynamische Anwendungen
Modulare Antriebssysteme von Dunkermotoren kommen in zahlreichen Anwendungen zum Einsatz, darunter Förder- und Intralogistiksysteme, FTS und AMR, Verpackungs- und Produktionsmaschinen, landwirtschaftliche Geräte, Tür- und Zugangssysteme, Medizintechnik, Laborautomation sowie Werkzeugmaschinen.
In diesen dynamischen Umfeldern benötigen Hersteller flexible Systemkonzepte, die mit sich wandelnden Marktanforderungen Schritt halten können. Modulare Ansätze bieten eine strukturierte Möglichkeit, die steigende Variantenvielfalt zu beherrschen und gleichzeitig Entwicklungszeiten sowie Systemkomplexität unter Kontrolle zu halten.
Integrierte Elektronik und digitale Erweiterungen
Ein zentraler Bestandteil des modularen Ansatzes ist die zunehmende Integration von Elektronik direkt in das Antriebssystem. Integrierte Steuerungslösungen reduzieren den Bedarf an externen Komponenten, vereinfachen die Verkabelung, sparen Bauraum und ermöglichen dezentralere Maschinenarchitekturen - ein wesentlicher Beitrag zu effizienteren Systemdesigns.
Über die Hardware hinaus erweitert Dunkermotoren seine Plattform durch digitale Mehrwertdienste mit Nexofox. Digitale Zwillinge auf Basis der Asset Administration Shell(AAS) ermöglichen einen standardisierten Zugriff auf Produkt-, Betriebs- und Zustandsdaten über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Dies erhöht die Transparenz, vereinfacht Engineering und Inbetriebnahme und unterstützt die nahtlose Integration in Industrie-4.0- und Factory-X-Umgebungen.
Stand: 16.12.2025
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Datenbasierte Services wie Predictive Maintenance steigern zusätzlich den Nutzen der modularen Plattform. Zustands- und Verschleißdaten können direkt vom Antrieb erfasst werden, wodurch Abweichungen im Betriebsverhalten frühzeitig erkannt, Wartungsmaßnahmen vorausschauend geplant und ungeplante Stillstände reduziert werden können.
Modularität als wirtschaftlicher Wettbewerbsvorteil
Modulare Motion Control Plattformen bieten mehr als nur einen technischen Ansatz – sie entwickeln sich zu einem klaren wirtschaftlichen Vorteil. Sie ermöglichen einen skalierbaren Umgang mit der Komplexität im modernen Maschinenbau. Durch die Kombination validierter Komponenten, integrierter Elektronik und digitaler Services unterstützt Dunkermotoren OEMs dabei, Entwicklungsaufwände zu reduzieren, die Time-to-Market zu verkürzen und applikationsspezifische Lösungen mit höherer Planungssicherheit umzusetzen.
Mit diesem Ansatz soll das modulare System von Dunkermotoren zu einer effizienten Entwicklung und einem zuverlässigen Betrieb über den gesamten Lebenszyklus von Maschinen und Anlagen hinweg beitragen.