Autodesk University 2026 Neue agentische Arbeitsumgebung vernetzt Projektinformationen

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Auf der Autodesk University 2026 stellt Autodesk die nächste Generation von Autodesk Assistant vor. Die agentische Arbeitsumgebung soll Arbeitsprozesse über Produkte, Projekte und Teams hinweg unterstützen.

Project Intelligence verbindet Projektdaten, Erfahrungswissen und technischen Kontext, damit KI nicht nur Informationen verarbeitet, sondern Zusammenhänge im Projekt besser verstehen kann. (Bild:  Autodesk)
Project Intelligence verbindet Projektdaten, Erfahrungswissen und technischen Kontext, damit KI nicht nur Informationen verarbeitet, sondern Zusammenhänge im Projekt besser verstehen kann.
(Bild: Autodesk)

Statt vorauszusetzen, dass Nutzerinnen und Nutzer wissen, mit welchem Autodesk-Produkt sie beginnen müssen, bringt Assistant den relevanten Projektkontext, geeignete Werkzeuge und passende KI-Funktionen für die jeweilige Aufgabe mit.

Vom Produktbefehl zum Projektziel

Die neue Arbeitsumgebung baut auf den Autodesk Assistant auf, der bereits in Autodesk-Produkten integriert ist. Sie erweitert den Assistent jedoch um eine eigenständigen Benutzeroberfläche, die über verschiedene Produkte und Disziplinen hinweg agieren kann. Fachleute behalten dabei die Kontrolle über die Ergebnisse und Entscheidungen.

Warum Kontext für KI in „Design- und Make“-Branchen entscheidend ist

Ein typisches Beispiel ist eine Entwurfsänderung, die später zu einem potenziellen Bauproblem führen kann. Autodesk Assistant kann Teams in einem solchen Fall dabei unterstützen, die nachgelagerten Auswirkungen der Änderung zu verstehen und vorzuschlagen, welche Autodesk-Funktionen oder KI-Fähigkeiten bei der Weiterbearbeitung der Aufgabe helfen können. Der Kontext bleibt mit dem Projektdatensatz verbunden, wenn Arbeitsaufgaben an andere Teams und Rollenprofile delegiert werden.

Die nächste Generation von Autodesk Assistant verfügt über eine eigene Benutzeroberfläche, die Projektinformationen, Werkzeuge und KI-Funktionen über Produkte, Projekte und Teams hinweg zusammenführt. (Bild:  Autodesk)
Die nächste Generation von Autodesk Assistant verfügt über eine eigene Benutzeroberfläche, die Projektinformationen, Werkzeuge und KI-Funktionen über Produkte, Projekte und Teams hinweg zusammenführt.
(Bild: Autodesk)

Gerade in den „Design- und Make“-Branchen reicht es laut Autodesk nicht aus, wenn KI nur Sprache versteht. Die neue Assistant-Arbeitsumgebung soll realen Projektkontext und mehr als vier Jahrzehnte Branchenerfahrung zusammenführen, um KI stärker in professionelle Design- und Engineering-Prozesse einzubetten. „Der limitierende Faktor in unseren Branchen waren nie die Ideen, sondern die verfügbare Kapazität. Die nächste Generation von Autodesk Assistant bringt Project Intelligence dorthin, wo sie gebraucht wird, um mehr davon freizusetzen“, sagt Andrew Anagnost, President und CEO von Autodesk. Für Designer und Ingenieure sei „wahrscheinlich richtig“ falsch, weil ihre Arbeit reale Folgen habe. Assistant nutze Daten, Kontext und jahrzehntelange Branchenerfahrung, damit Kunden die passenden Autodesk-Funktionen dann erhalten, wenn sie gebraucht werden.

Drei Prioritäten der neuen Assistant-Arbeitsumgebung

Autodesk beschreibt die nächste Generation von Assistant entlang von Kundenprioritäten:

  1. Verstehen, was Aufmerksamkeit erfordert: Das Feature „Personal Pulse“ soll priorisierte Themen und Erkenntnisse über Projekte hinweg sichtbar machen. „Assistant Spaces“ geben Teams und Agenten einen fokussierten Bereich, um Themen zu untersuchen, zusammenzuarbeiten und nachgelagerte Auswirkungen besser zu verstehen.
  2. Über verschiedene Workflows hinweg agieren: Assistant bringt spezialisierte Autodesk-KI für Design und Engineering in die Projektumgebung ein, um Absichten in überprüfbare Ergebnisse zu überführen zugänglich über natürliche Sprache und Spracheingabe.
  3. Eigene Intelligenz einbinden: Mit „Assistant Builder“ sollen Kunden eigene KI-Agenten, Werkzeuge und vertrauenswürdige Partnerdienste mit Autodesk-Projektkontext verbinden können. Geplant ist außerdem Unterstützung für Drittanbieter-Agenten aus dem neuen Design & Make Marketplace.

Eine KI-Projektumgebung über Produktgrenzen hinweg

„Projektteams arbeiten nicht in einem einzigen Tool oder nur in einem einzelnen Projektabschnitt. Die nächste Generation von Autodesk Assistant spiegelt genau das wider“, sagt Marius Jablonskis, Digital Transformation Leader beim nordischen Ingenieur- und Architekturberatungsunternehmen Norconsult. Der mögliche Nutzen liege darin, den richtigen Projektkontext direkt in den Arbeitsablauf zu bringen, damit Teams schneller erkennen, was Aufmerksamkeit erfordert, und einfacher handeln können. Zudem sieht Norconsult Wert darin, eigene Werkzeuge und Intelligenz neben den Autodesk-Funktionen in die Arbeitsumgebung einbinden zu können.

Im Hintergrund bewertet der Autodesk AI Orchestrator, welches Modell für eine bestimmte Aufgabe geeignet ist. Dabei berücksichtigt das System laut Autodesk unter anderem Genauigkeit, Geschwindigkeit, Sicherheit und Kosten. Dadurch soll Assistant unterschiedliche Formen von Intelligenz nutzen können, statt für jede Aufgabe auf ein einziges Modell angewiesen zu sein.

Verfügbarkeit

Die erweiterte Nutzeroberfläche wird auf der Autodesk University 2026 vorgestellt. Angaben zu Verfügbarkeit, Rollout-Zeitplan, Lizenzierung und regionalen Details sollen 2027 folgen. Der heutige Autodesk Assistant bleibt weiterhin in vielen Autodesk-Produkten verfügbar. Die neue Generation erweitert also die Nutzungsmöglichkeiten des Assistenten, ersetzt aber nicht den bereits integrierten Assistant in den Produkten. Sie ist dafür ausgelegt, innerhalb von Produkten als eigenständige Anwendung und im Web zu funktionieren.

Laut Autodesk 2027 State of Design & Make Report erwarten 70 Prozent der befragten Design- und Make-Führungskräfte und Experten, dass KI alltägliche und repetitive Arbeit reduziert. Autodesk sieht die größere Chance darin, Kapazität freizusetzen, indem Reibungsverluste in komplexer Projektarbeit reduziert werden und Fachleute mehr Zeit für Entscheidungen erhalten, die ihre Expertise erfordern.

Weitere Informationen: https://www.autodesk.com/de

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