Mit dem Ziel, Industrieunternehmen bei der digitalen Transformation zu unterstützen, arbeiten Aveva und Aras beim Thema Asset Lifecycle Management nun zusammen.
(Quelle: Epstudio20/stock.adobe.com)
Aveva und Aras beschließen eine strategische Partnerschaft.
Die beiden Unternehmen wollen gemeinsam Lösungen für ein skalierbares Asset Lifecycle Management in Industrieunternehmen entwickeln.
Aveva und Aras sind eine strategische OEM-Partnerschaft beim Thema Asset Lifecycle Management eingegangen. Aveva ist wichtiger Anbieter von Industriesoftware. Aras bietet mit seinem Product Lifecycle Management (PLM) eine Low-Code-Plattform mit Anwendungen für Entwicklung, Fertigung und Betrieb komplexer Produkte.
Um künftig skalierbare Lösungen für das Asset Lifecycle-Management anzubieten, wird Aveva die Plattform Aras Innovator in Lizenz nutzen. Das Unternehmen wird dabei die Anwendungen aus dem Aras-Portfolio in seine Angebote Aveva Unified Engineering und Aveva Asset Information Management (AIM) integrieren.
Vorteile von Asset Lifecycle Management nutzen
"Lifecycle-Management-Funktionen spielen für die umfassende digitale Transformation der von Aveva unterstützten Branchen eine entscheidende Rolle. Durch die Vereinheitlichung von Daten bilden sie die Grundlage für die Automatisierung vieler Geschäftsprozesse. Da sie zudem auf Echtzeit-Informationen basieren, bieten sie den Kunden auch Sicherheit und schaffen Vertrauen in die Genauigkeit des so erzeugten digitalen Zwillings. Unsere Partnerschaft mit Aras geht aber noch einen Schritt weiter, indem den Kunden ermöglicht wird, die Vorteile innovativer, cloudbasierter Asset-Lifecycle-Management-Lösungen zu nutzen, um so ihre digitale Transformation zu beschleunigen", sagt Peter Herweck, CEO von AVEVA.
Die Zusammenführung der cloud-basierten Technologie von Aras und der hybriden Cloud-Lösungen von Aveva soll Kunden neue Möglichkeiten eröffnen. Das betrifft das Änderungs- und Konfigurationsmanagement und das Anforderungsmanagement. Aber auch die Visualisierung von Anlagen in der gesamten Bandbreite des industriellen Softwareportfolios von Aveva profitiert davon.
Verbindungen zwischen den Datensilos schaffen
"Aras ergänzt die große Expertise von Aveva in Sachen Informationsmanagement, die sich bereits in einigen der weltweit größten Energieprojekte bewährt hat, und bietet unseren Kunden ganzheitliche Lösungen für ihre AIM-Strategien", so Aveva-CEO Herweck weiter.
Die meisten Industrieunternehmen haben zwar erkannt, dass sie ihre digitale Transformation beschleunigen müssen. Gleichwohl fällt es ihnen nach wie vor schwer, ihre unterschiedlichen Anwendungen, Teams und Lieferanten sowie die bestehenden Datensilos mit einem durchgängigen „digitalen Faden“ (Digital Thread) zu verbinden. Abhilfe schafft hier ein modernes Lifecycle Management. Denn es bietet eine effektive Datensteuerung, die sich über Menschen, Prozesse und Projekte erstreckt. Erst dadurch lässt sich das vollständige Potenzial von Digitalisierungsinitiativen und Digital-Twin-Anwendungen ausschöpfen. Das hybride Cloud-Angebot von Aveva und Aras ermöglicht es Unternehmen, schnelle Entscheidungen zu treffen. Sie können zudem die Auswirkungen von Veränderungen visualisieren und analysieren.
Lösungen schnell und flexibel an komplexe Szenarien anpassbar
Roque Martin, CEO von Aras, kommentiert die Partnerschaft wie folgt: "Unsere leistungsstarke Low-Code-Plattform und die sofort einsetzbaren Anwendungen von Aras ermöglichen es global agierenden Unternehmen, sich schnell und flexibel an hochkomplexe Szenarien anzupassen. Dies passt gut zu Avevas agilem Ansatz für Branchenlösungen. Unsere cloudbasierte Plattformtechnologie und die Zusammenarbeit mit Aveva unterstützen die Entwicklung von der dokumentenzentrierten zur datenzentrierten Projektabwicklung sowie hin zur operativen Steuerung mittels Lifecycle Management."
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