DSPACE, Anbieter von Simulations- und Validierungslösungen, unterstützt universitäre Rennteams als Software-in-the-Loop-Technologie-Sponsor
(Quelle: dSPACE)
DSPACE, Anbieter von Simulations- und Validierungslösungen, baut seine Partnerschaft mit der Indy Autonomous Challenge (IAC) aus.
Das Unternehmen unterstützt die Hochschulrennteams künftig nicht nur mit Hardware, sondern auch mit Simulationssoftware.
Die schnellsten selbstfahrenden Rennwagen fahren bereits seit mehr als einem Jahr mit Bordcomputern von dSPACE.
Künftig können die Hochschulteams auch Software-in-the-Loop (SIL)-Lösungen von dSPACE nutzen und erhalten Schulungen und technischen Support. Mit den SIL-Simulationen können die Rennteams ihre „AI Driver“ in einer virtuellen Umgebung trainieren. Somit werden sie zuverlässiger, sicherer und schneller.
Als offizieller Software-in-the-Loop-Technologiesponsor der IAC stellt dSPACE seine Simphera-Lösungen zur Verfügung. Simphera ist ein Framework, das Simulationsmodelle, Testautomatisierung, Testanalyse und eine Simulationsplattform umfasst und weitere Komponenten wie HIL-Simulatoren integrieren kann. Die virtuellen Testumgebungen für Desktop- und Cloud-Nutzung bieten Teams vollen Zugriff auf alle Komponenten des individuell konfigurierbaren Frameworks. So können beispielsweise Komponenten der offenen Simulationsmodelle durch eigene Modelle ersetzt werden. Die Teams können ihre selbst entwickelte, KI-basierte Steuerungssoftware – so genannte AI Driver – einfach in die Cloud hochladen und unmittelbar Fahrdynamiktests durchführen. Perspektivisch hat die Partnerschaft zudem die Bereitstellung von Angeboten für die Sensorsimulation im Blick.
Software-in-the-Loop mit Simphera-Framework
DSPACE ist bereits exklusiver On-Vehicle Computer Technology Sponsor und stellt die Bordcomputer für die IAC bereit. Seit einem Jahr fährt jeder IAC-Rennwagen mit der dSPACE Autera AutoBox. Das System hat sich dabei als robuster, zuverlässiger und leistungsstarker Zentralrechner bewährt. Es liest Daten von Lidar- und Radarsensoren und Kameras sowie von Bussen und Netzwerken im Fahrzeug, verarbeitet sie und liefert Echtzeitsteuerungen und -befehle für die vollautonomen Rennwagen, die mit Geschwindigkeiten von mehr als 300 km/h unterwegs sind.
„Im ersten Jahr unserer Partnerschaft mit dem IAC konnten wir erleben, wie kompetent und begeistert die Teams zukunftsweisenden Technologien nutzen, um die Rennwagen weiterzuentwickeln. Nachdem sich die Autera AutoBox als das Gehirn des IAC-Rennwagens etabliert hat, gehen wir nun den nächsten Schritt und stellen den Uni-Teams virtuelle Rennstrecken zur Verfügung. Mit den Software-in-the-Loop-Lösungen geben wir den IAC-Teams leistungsfähige Werkzeuge an die Hand, mit denen sie frühzeitig Erkenntnisse gewinnen können, die am Ende den Unterschied ausmachen, um die IAC-Rennen zu gewinnen“, erklärt Dr. Carsten Hoff, CEO von dSPACE.
Entscheidende Rolle bei der Entwicklung des schnellsten autonomen Rennwagens
„DSPACE ist ein wichtiger Partner für die IAC und spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung des schnellsten autonomen Rennwagens der Welt. Bei der Erweiterung unserer Zusammenarbeit stellt dSPACE eine maßgeschneiderte Version seines Simphera-SIL-Produkts zur Verfügung – ein erstklassiges High-Fidelity-Simulationswerkzeug, das den Universitätsteams einen echten digitalen Zwilling der IAC-Rennwagen und der Streckenumgebung bietet. Die Partnerschaft ermöglicht einen echten Lerntransfer von der Simulation zur Realität und setzt das volle Potenzial der „AI Driver“ frei, um das Maximum sicherer High-Speed-Automatisierung zu erreichen“, so Paul Mitchell, Präsident der Indy Autonomous Challenge.
Der nächste IAC-Wettbewerb ist die Autonomous Challenge @ CES am 11. Januar 2024 auf dem Las Vegas Motor Speedway während der CES 2024, der einflussreichsten Technologieveranstaltung der Welt. DSPACE ist auf der CES mit einem eigenen Stand (#4300) vertreten und wird auch auf dem IAC-Stand (#5901) präsent sein.
Stand: 16.12.2025
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Bild oben: DSPACE baut seine Partnerschaft mit der IAC aus. Das Unternehmen wird die Hochschulrennteams nicht nur mit Hardware, sondern auch mit Simulationssoftware unterstützen. Bildquelle: DSPACE