KI-gestütztes Automatisierungssystem Wie Roboter ihre Umgebung besser verstehen

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 3 min Lesedauer

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RobCo, Anbieter modularer, erschwinglicher und vernetzter Roboter-Automatisierungslösungen, stellt sein neues KI-gestütztes Automatisierungssystem RobVision vor [1].

RobCo stellt KI-gestütztes Roboter-Automatisierungssystem RobVision vor.(Bild:  RobCo)
RobCo stellt KI-gestütztes Roboter-Automatisierungssystem RobVision vor.
(Bild: RobCo)

Das Automatisierungssystem von Robco ermöglicht den Robotern, ihre Arbeitsumgebung zu erkennen, zu verstehen und somit autonom zu handeln. Dadurch können die Roboter Bewegungsabläufe ausführen, ohne dass jeder Schritt zuvor antrainiert werden muss. RobVision optimiert die Anpassung an dynamische Bedingungen, reduziert den Implementierungsaufwand und steigert die Effizienz der Automatisierungsprozesse erheblich.

Der Mittelstand steht vor der Herausforderung, dem anhaltenden Fachkräftemangel zu begegnen und dabei stets die effiziente Nutzung der zur Verfügung stehenden Budgets im Auge zu behalten. In diesem Kontext sind erschwingliche modulare Roboter, die schnell an wechselnde Bedingungen angepasst werden können, eine ideale Lösung.

 Automatisierungssystem erhöht Flexibilität

Um den Bedürfnissen des Marktes gerecht zu werden, stellt RobCo sein KI-gestütztes Automatisierungssystem RobVision vor, das die Flexibilität der Roboter nochmals erheblich erhöht. Im Gegensatz zu herkömmlichen Robotik-Anwendungen, die starre Umgebungen erfordern, nutzt RobVision aktuelles Computer Vision und maschinelles Lernen, um auch in unstrukturierten und dynamischen Umgebungen autonom zu arbeiten. Der Roboter kommuniziert mit einer Kamera, die Bilder der Umgebung aufnimmt und an RobVision überträgt. Die KI-Software verarbeitet diese Bilder, erkennt das zu greifende Objekt und berechnet die Greifposition automatisiert. Die Roboter sind somit in der Lage, Objekte wie Bauteile präzise von unsortierten Flächen zu entnehmen.

Intuitive Konfiguration für die Objekterkennung

Der Nutzer lädt über RobCos Cloud-Plattform RobCo.Studio eine CAD-Datei des Objekts hoch, um dem System zu zeigen, welches Objekt zu greifen ist. Basierend auf dieser Datei generiert das System synthetische Bilder des Objekts in verschiedenen Positionen und Umgebungen, die als Trainingsdaten für die KI dienen. Nach erfolgreich abgeschlossenem Training wird das KI-Modell [2] auf das Edge Device gespielt. Hier erfolgt dann die Verarbeitung der Bilder, während der Roboter läuft. Nach Abschluss des automatisierten Lernprozesses kann das Modell das entsprechende Objekt und dessen Position erkennen. RobVision ist somit in der Lage, Objekte in der Produktion zu identifizieren, ohne sie zuvor in der realen Welt gesehen zu haben.

Neue Benutzeroberfläche

Auf der neuen Benutzeroberfläche für RobVision kann der Nutzer die Kamera kalibrieren, die Greifposition adjustieren, verschiedene Objektmodelle auswählen und die Leistungsfähigkeit des Systems testen. Im Editor, wo der Arbeitsablauf des Roboters über verschiedene Nodes konfiguriert wird, stehen dem Nutzer zwei neue Nodes zur Verfügung: die Vision Trigger und die Vision Execution Node. In der Trigger Node wird ein Bild aufgenommen, verarbeitet und die Position des Objekts ermittelt, bevor in der Execution Node die Greif-Operation erfolgt.

Leistungsmerkmale

  • Komplette Flexibilität auch in unstrukturierten und dynamischen Umgebungen durch Computer-Vision- und Machine-Learning-Technologien

  • Hoher Autonomiegrad gewährleistet rationalisierte Prozesse, verkürzte Implementierungszeiten und erhöhte Effizienz

  • Intelligente und kostengünstige End-to-End-Automatisierungslösung mit Hard- und Software aus einer Hand

Intelligente Nachrüstlösung für RobCo-Roboter

RobVision kann beim Kauf eines modularen Roboters von RobCo hinzugebucht werden, ist aber auch für bestehende RobCo-Roboter problemlos nachrüstbar. Der Kunde erhält sowohl die Kamera als auch die KI-Software in einem unkomplizierten, intuitiv gestalteten Installationsprozess, der eine schnelle Nutzung der Technologie ermöglicht. Das intelligente System, das intern entwickelt wurde, erlaubt es Unternehmen, flexibel auf sich ändernde Anforderungen zu reagieren, ohne dass eine ständige Neuprogrammierung nötig ist. Durch automatisiertes Lernen und präzise Entscheidungsfindung werden die Betriebszeiten der Robotik-Anwendungen signifikant erhöht, während der Implementierungsaufwand reduziert wird.

Vereinfachte Handhabung

Die benutzerfreundliche Oberfläche erleichtert zudem die Handhabung für die Mitarbeiter, sodass sie Anwendungsfälle schnell und unkompliziert konfigurieren können. Unternehmen können somit ihre Automatisierungsprozesse optimieren, ohne dass tiefgehende technische Kenntnisse oder Experten erforderlich sind. Dadurch profitieren sie von einer flexiblen Lösung, die sofort einsatzbereit ist. Das minimiert Standzeiten und manuelle Eingriffe, während gleichzeitig die Effizienz und Profitabilität gesteigert wird. RobCo bietet damit eine kostengünstige End-to-End-Automatisierungslösung mit Hard- und Software aus einer Hand.

Automatisierungssystem macht Roboter noch intelligenter

„Mit RobVision heben wir die Automatisierung modularer Roboter auf ein völlig neues Niveau,“ erklärt Roman Hölzl, CEO und Mitgründer von RobCo. „Dieser Schritt ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Autonomy-Ansatzes, der darauf abzielt, Robotersysteme noch intelligenter und anpassungsfähiger zu gestalten. Wir glauben, dass dies – autonom, vernetzt und maximal anpassungsfähig an jede Herausforderung – die Zukunft der modularen Robotik ist.“

Die ersten beiden firmeninternen Implementierungen von RobVision starteten im Oktober dieses Jahres. Bereits sind systembasierte Anwendungen mit Drittanbietern im Einsatz.

[1] www.robco.de/plattform/vision[2] Das KI-Modell ist ein Programm, das nach erfolgreichem Training in der Lage ist, auf einem Bild ein entsprechendes Objekt zu erkennen und dadurch die Greifposition zu berechnen.

Weitere Informationen: https://www.robco.de/

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