CAD, CAM und Datenintegration Digitaler Zwilling für die Fertigung beginnt in der Konstruktion

Von Andreas Müller 1 min Lesedauer

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Mit 3D_Evolution 4.10 zeigt CoreTechnologie, wie ein digitaler Zwilling in der Fertigung entsteht: durchgängige Nutzung von PMI-Daten aus CAD-Modellen bis in automatisierte CAM-Prozesse.

Digital Twin einer Turbinenlade. (Bild:  CoreTechnologie GmbH)
Digital Twin einer Turbinenlade.
(Bild: CoreTechnologie GmbH)

Auf der Realize Live Americas 2026 stellt CoreTechnologie die neue Version 3D_Evolution 4.10 vor. Die Software liest sogenannte Product Manufacturing Information (PMI) direkt aus nativen CAD-Daten aus und überführt sie in das standardisierte Step-242-Format. Damit stehen Fertigungsinformationen systemübergreifend in einer einheitlichen ISO-Datenbasis zur Verfügung.

Die Software prüft zudem, ob PMI nicht nur grafisch vorhanden, sondern semantisch eindeutig definiert sind. So lässt sich sicherstellen, dass die Daten maschinell weiterverarbeitet werden können.

Digitaler Zwilling für die Fertigung mit durchgängigen Daten

Ein zentraler Ansatz ist die Verlagerung von Fertigungsinformationen in die Konstruktion. Merkmale wie Passbohrungen oder Oberflächenangaben werden bereits im 3D-Modell definiert und anschließend direkt von CAM-Systemen genutzt. Das ermöglicht automatisierte Abläufe, etwa bei der Generierung von Werkzeugwechseln.

Gleichzeitig reduziert sich der Bedarf an 2D-Zeichnungen, da alle relevanten Informationen im 3D-Modell enthalten sind.

Weniger Fehler, konsistente Datenbasis

Die Übergabe der Daten an nachgelagerte Systeme erfolgt automatisiert. Das verringert manuelle Eingaben und minimiert Fehlerquellen. Das Step-242-Format dient dabei als stabile Grundlage für Folgeprozesse und erleichtert die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Systemen.

Vor der Konvertierung können Anwender prüfen, ob alle Fertigungsinformationen vollständig und korrekt definiert sind.

Basis für digitale Zwillinge

Durch die konsistente Nutzung semantischer Daten entsteht eine durchgängige Verbindung zwischen Konstruktion, Fertigung und Betrieb. Diese Datenbasis ermöglicht den Aufbau digitaler Zwillinge, die sowohl das Produkt als auch den Herstellungsprozess abbilden. Gerade in vernetzten Produktionsumgebungen wird eine solche Datenkonsistenz zur Voraussetzung für effiziente und steuerbare Prozesse.

Weitere Informationen: https://coretechnologie.com/

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