Sigmasoft 6.2 Neue Version der Software für die Spritzguss-Simulation

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Mit Sigmasoft 6.2, einer Lösung für die Spritzguss-Simulation, stehen neue Funktionen für präzisere Simulationsergebnisse, effizientere Analysen und eine verbesserte Bewertung von Materialien und Prozessen bereit.

Sigmasoft 6.2 mit zahlreichen Erweiterungen.(Bild:  Sigma Engineering)
Sigmasoft 6.2 mit zahlreichen Erweiterungen.
(Bild: Sigma Engineering)

Das Aachener Unternehmen Sigma Engineering stellt mit Sigmasoft 6.2 die neue Version seiner Software für die Spritzguss-Simulation Sigmasoft Virtual Molding vor. Sie enthält zahlreiche neue Funktionen und Verbesserungen. Sigmasoft 6.2 liefert jetzt noch genauere Simulationsergebnisse. Außerdem wurde der Simulations- und Analyseprozess – beginnend bereits bei der Projekteinrichtung – effizienter und schlanker gestaltet. Darüber hinaus wurden weitere Erweiterungen eingeführt.

Smartreport: Ergebnisse direkt als PowerPoint-Präsentation

Die neue Smartreport-Funktion ermöglicht es Anwendern, mit nur wenigen Klicks eine umfassende PowerPoint-Präsentation mit den wichtigsten Simulationseinstellungen und -ergebnissen zu erstellen. Die Struktur des Berichts kann individuell an die Anforderungen des Unternehmens angepasst und im eigenen Corporate Design sowie mit einer firmeneigenen PowerPoint-Vorlage gespeichert werden. Dies ermöglicht ein standardisiertes, professionelles Reporting, reduziert den manuellen Aufwand erheblich und stellt eine hohe Konsistenz über alle Projekte hinweg sicher.

Viskoelastisches Materialmodell

Ein neues dreidimensionales viskoelastisches Materialmodell wurde eingeführt, um die Vorhersagequalität von Füllsimulationen deutlich zu verbessern. Durch eine genauere Abbildung des zeit- und temperaturabhängigen Materialverhaltens werden Fließverhalten, Druckaufbau, Freistrahlbildung sowie die Gesamtzuverlässigkeit der Simulation verbessert – insbesondere unter anspruchsvollen Verarbeitungsbedingungen.

Material-Fingerprint für Kunststoffe

Die neue Fingerprint-Funktion bietet eine klare und kompakte Übersicht über verarbeitungsrelevante Eigenschaften von Kunststoffmaterialien. Sie fasst wichtige Prozessbedingungen visuell zusammen und hebt sowohl die Charakteristik als auch die Vollständigkeit des zugrunde liegenden Datensatzes hervor. Dadurch können Anwender schnell die Eignung eines Materials beurteilen und die Qualität verschiedener Materialdaten strukturiert und intuitiv vergleichen.

Mirror Cutbox zur Ergebnisvisualisierung

Um Rechenzeit zu sparen, können symmetrische Werkzeuge geschnitten werden, sodass beispielsweise nur ein Viertel berechnet wird. Die entsprechend geschnittenen visuellen Ergebnisse waren bislang jedoch unübersichtlich. Die Mirror-Cutbox-Funktion ermöglicht nun das Spiegeln der Simulationsergebnisse entlang der Schnittflächen. So entsteht eine vollständige und intuitive Darstellung der Ergebnisse. Dies verbessert die Effizienz der Analyse deutlich.

Surrogate-Modell verbessert Netzqualität und Rechenzeit

Um die im Verhältnis zum Bauteil sehr kleinen Angüsse zu modellieren, mussten bislang entsprechend kleine finite Volumen im Modell verwendet werden. Mit der Einführung des Surrogate-Modells werden diese Bereiche nun durch äquivalente Platzhalter ersetzt. Dieser Ansatz ermöglicht eine deutlich verbesserte Netzqualität in kritischen Angussbereichen.

Bauteile ohne kritische dünnwandige Bereiche können dadurch deutlich gröber modelliert werden, ohne dass relevante Genauigkeit verloren geht. So wird die Berechnung nicht nur robuster, sondern auch erheblich schneller.

Erweiterte Materialdatenbank

Schnell verfügbare und präzise Simulationsergebnisse setzen voraus, dass alle erforderlichen Materialdaten in der Software vorhanden sind. Sigmasoft verfügt bereits seit jeher über eine breit aufgestellte Datenbank, die mit der neuen Version aktualisiert und verbessert wurde. Ziel sind eine höhere Datenqualität, Konsistenz und Zuverlässigkeit. Zusätzlich wurden zahlreiche neue Materialien hinzugefügt.

Ab jetzt verfügbar

Sigmasoft 6.2 erweitert die Möglichkeiten der Spritzguss-Simulation für alle Polymere und unterstützt Kunden dabei, ihre Fertigungsprozesse gezielt zu optimieren – mit höherer Effizienz, Präzision und Nachhaltigkeit. Viele hundert Spezialisten haben die neue Version im Rahmen ihres Wartungsvertrags bereits erhalten.

Das Team vom Sigma Solution Service stellt neuen Interessenten – auch im Rahmen eines Benchmarks – die Leistungsmerkmale dieser Prozesssimulation vor.

Weitere Informationen: https://www.sigmasoft.de/

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