Fahrzeugentwicklung Spezialisierte KI macht Crashsimulation schneller und präziser

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Die BMW Group und Mistral AI bündeln ihre Kräfte, um die Crashsimulation mithilfe industrieller KI-Modelle zu optimieren. Ziel ist es, Präzision und Geschwindigkeit in der Fahrzeugentwicklung massiv zu steigern.

BMW Group und Mistral AI treiben gemeinsam den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in der Crashsimulation voran.(Bild:  BMW Group)
BMW Group und Mistral AI treiben gemeinsam den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in der Crashsimulation voran.
(Bild: BMW Group)

Die BMW Group und Mistral AI arbeiten zusammen, um den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in der Crashsimulation voranzutreiben. Ziel ist es, Qualität, Genauigkeit und Geschwindigkeit bei komplexen Ingenieursaufgaben zu verbessern. Die Zusammenarbeit markiert einen ersten Schritt zur Skalierung fachspezifischer KI auf weitere Bereiche der Fahrzeugentwicklung und der Wertschöpfungskette der BMW Group.

info: Bmw group und mistral ai

  • BMW Group und Mistral AI treiben KI in der Crashsimulation voran 

  • Nutzung industrieller Datensätze für KI-Modelltraining 

  • KI verbessert Analyse der Crashsimulation

  • Kombination aus Ingenieursexpertise und fortschrittlichen KI-Fähigkeiten

„Für die BMW Group ist die Nutzung industrieller Daten ein Schlüsselfaktor, um künstliche Intelligenz in Wertschöpfung zu übersetzen“, sagt Dr. Franz Decker, CIO und Senior Vice President der BMW Group. „Durch die Kombination unserer Ingenieursdatensätze mit den Modelltrainings-Fähigkeiten von Mistral AI entwickeln wir spezialisierte KI, die komplexe Entwicklungsaufgaben unterstützt.“

Komplexität und Datenvolumen in der Crashsimulation

Der Umfang und die Komplexität der Crashsimulation bei der BMW Group unterstreichen den Bedarf an domänenspezifischer KI. Jede Woche führt das Unternehmen Tausende von virtuellen Crashsimulationen durch, die enorme Mengen an Ingenieursdaten generieren. Im Laufe der Zeit ist so ein historischer Datensatz von über einem Petabyte an Crashsimulationsdaten entstanden. Dieser liefert hochdetaillierte Einblicke in Fahrzeugstrukturen und Materialverhalten und bildet eine einzigartige Grundlage für das Training eines industriellen KI-Modells.

„Da industrielle KI zur neuen Grenze für die Technologie wird, sind wir stolz darauf, Partner der BMW Group zu sein“, sagte Marjorie Janiewicz, Chief Revenue Officer von Mistral AI. „Diese Zusammenarbeit zeigt, wie branchenspezifische KI-Modelle dabei helfen können, komplexe technische Herausforderungen wie die Crashsimulation zu lösen.“

Large Industry Model als technische Grundlage

Um diesen Ansatz zu skalieren, konzentriert sich die BMW Group auf sogenannte Large Industry Models (LIM). Dabei handelt es sich um KI-Systeme, die auf branchenspezifischen Ingenieurs- und Simulationsdaten aus der Fahrzeugentwicklung und Sicherheitstests trainiert wurden. Im Gegensatz zu universellen KI-Systemen betten LIMs domänenspezifisches Wissen direkt in das KI-Modell ein. Dies erfordert nicht nur industrielle Daten, sondern auch tiefgreifendes Fachwissen und technische Umgebungen, die es KI-Systemen ermöglichen, direkt aus den Entwicklungsprozessen von BMW zu lernen.

Die Partnerschaft unterstreicht die Bedeutung industrieller Daten für die nächste Phase der datengesteuerten Wertschöpfung und stärkt das KI- und Innovationsökosystem der BMW Group.

Weitere Informationen:

https://www.bmwgroup.com/de.html

https://mistral.ai/

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