Radarsysteme für die Automobilindustrie: Genauere Wahrnehmung zu geringeren Kosten
Verantwortlicher Redakteur:in:
Andreas Müller
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Mit den elektromagnetischen Simulationslösungen von Ansys entwickelt Oculii deutlich verbesserte Radarsysteme für Autos.
(Quelle: Oculii)
Oculii nutzt die elektromagnetischen Lösungen von Ansys, um deutlich verbesserte Radarsysteme für Autos zu entwickeln.
Ansys HFSS hilft, Entwicklungszyklen zu verkürzen, die Softwareentwicklung zu beschleunigen und die Markteinführungszeit zu reduzieren.
Mit 100 bis 150 Millionen verkauften Radargeräten allein in der Automobilindustrie bilden sie das am schnellsten wachsende aktive Sicherheitssegment auf dem Markt.
Mit Hilfe von Simulationslösungen von Ansys entwickelt Oculii KI-Software und Hardware für Radarsysteme, die es autonomen Fahrzeugen (AVs) ermöglichen, ihre Umgebung genauer wahrzunehmen. Das Unternehmen verlässt sich dabei auf die Vorhersagegenauigkeit von Ansys, durch die sich der Prozess der Design-Optimierung effizienter gestalten lässt. Dadurch wird Oculiis Mission unterstützt, eine leistungsstarke Wahrnehmung zu geringeren Kosten zu ermöglichen.
Radarsysteme: Das volle Potenzial ausschöpfen
Kommerzielle Radarsysteme haben schon seit langem mit einem wesentlichen Problem zu kämpfen. Denn um die Auflösung zu verbessern, sind mehr Antennen erforderlich. Das wiederum beeinflusst die Größe und erhöht die Kosten und den Stromverbrauch. Dies stellt insbesondere für autonome Fahrzeuge ein Problem dar. Denn sie müssen jede Umgebung mit einem hohen Maß an Genauigkeit wahrnehmen, um eine hohe Sicherheit zu gewährleisten. AVs kompensieren die schlechte Radarauflösung durch den Einsatz verschiedener Sensoren, was die Komplexität und Kosten des Systems erhöht. Die Technologie von Oculii schöpft das volle Potenzial handelsüblicher Radargeräte aus, indem sie künstliche Intelligenz dafür einsetzt, die Anpassung an die Umgebung zu verbessern. Somit lässt sich die Auflösung um das bis zu 100-fache erhöhen.
Ansys HFSS hilft Oculii bei der Bewertung und Optimierung von Schlüsselelementen der Radarübertragung, einschließlich der Placierung und Leistung von Antennen und Sensoren und das mit einer Vorhersagegenauigkeit von 80 bis 90 Prozent, was die Entwicklungsgeschwindigkeit insgesamt erhöht. Dies ermöglicht eine kompakte Radartechnologie, die eine hohe Auflösung durch kostengünstige, in der Masse produzierbare Hardware bietet.
Realitätsnahe Messungen und Vorhersagen
„Der Weg zur Verbesserung der Radartechnologie führt über Software, denn Software verbessert sich grundsätzlich durch Daten“, sagt Steven Hong, CEO von Oculii. „Ansys HFSS ist von unschätzbarem Wert, da es uns ermöglicht, realitätsnahe Messungen und Vorhersagen darüber zu treffen, wie sich Designoptimierungen auf die reale Leistung auswirken. Mit HFSS können wir Designzyklen schneller abschließen und Vertrauen in unsere Arbeit aufbauen. Auch das Support-Team von Ansys hat uns beeindruckt. Es hat uns dabei unterstützt, eine Reihe von Herausforderungen zu meistern, um das volle Potenzial der Lösung zu nutzen, was uns schlussendlich dabei half, auch das Beste aus den Radarsystemen herauszuholen.“
Wachsender Markt
Der globale Markt für Kfz-Radare wird bis 2026 schätzungsweise 12,5 Milliarden US-Dollar erreichen, so eine Branchenstudie. Radar ist eine Schlüsselkomponente für AVs und fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme (ADAS). Die Vorteile des Radars liegen in seiner überragenden Reichweite und in der Fähigkeit, Regentropfen, Schnee und Nebel zu durchdringen.
„AVs stehen vor immensen technischen Herausforderungen, bevor sie als sicher gelten“, so Shane Emswiler, Senior Vice President of Products bei Ansys. „Es besteht eine große Nachfrage auf dem Markt nach leistungsfähiger und kostengünstiger autonomer Technologie. Unsere Zusammenarbeit mit Oculii ermöglicht es uns, Lösungen für die Zukunft autonomer Radartechnologien zu entwickeln.“
Bild oben: Oculii optimiert mit Hilfe von Ansys seine Radartechnologie. Bildquelle Oculii
Stand: 16.12.2025
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